Soll Fortbildung nicht theoretische Gymnastik bleiben, stellt sich die Frage: Wie kann man Seminare so gestalten, dass das vermittelte Wissen auch in den beruflichen Alltag einfließt? Es gibt etliche wirksame Möglichkeiten den Praxistransfer zu unterstützen. Verantwortlich sind aber nicht nur Trainer und Personaler, sondern auch die Teilnehmer und ihre Vorgesetzten.
Schon bei der Konzeption der Fortbildungsmaßnahme können Weichen gestellt werden, z.B. indem die Teilnehmer gut vorbereitet und ihre Vorgesetzten mit einbezogen werden. Eine zentrale Frage ist dabei, welche Ziele und Erwartungen mit dem Seminar konkret verbunden sind. Auch der Aufbau der Kurse spielt eine Rolle – in einer Seminarreihe können z.B. gezielt praktische Übungsphasen eingeplant werden.
Es versteht sich, dass die Seminare selbst möglichst praxisbezogen gestaltet sein sollten. Alltagsnahe Beispiele, Übungsaufgaben und Fallanalysen helfen dabei. Dabei können sich die Teilnehmer über Problemlösungen austauschen und ihren Horizont erweitern.
Wichtig ist außerdem, dass sich die Teilnehmer selbst zur Anwendung des erworbenen Wissens verpflichten. Dies kann über Lerntagebücher, Lernpartnerschaften oder den sogenannten „Denkzettel“ geschehen: ein Formblatt, auf dem die Teilnehmer festhalten, welche Informationen und Anregungen sie in Zukunft beherzigen wollen. In einem späteren Treffen oder zu Beginn der nächsten Seminarphase können sie dann über Erfolge und/oder Probleme berichten. (Quelle: perso-net)





