Den Hürden in Telefonaten mit englischsprachigen Geschäftspartnern geht eine Umfrage von Business Spotlight auf den Grund. Die Ergebnisse offenbaren ein Dilemma: Der Griff zum Hörer ist im Arbeitsalltag gang und gäbe (38% der Befragten tun dies mindestens einmal pro Woche) – doch gleichzeitig hält fast ein Drittel der Befragten diese Form der Kommunikation für wenig effektiv.
Englische Telefonkonferenzen sind ein notwendiges Übel:
- 80% haben manchmal oder sogar oft Probleme, Muttersprachler zu verstehen.
- Mehr als zwei Drittel haben Schwierigkeiten, sich verständlich zu machen.
- 81% meinen, dass persönliche Treffen immer bzw. oft sinnvoller sind.
- Über die Hälfte der Befragten machte die Erfahrung, dass englische Muttersprachler das Gespräch dominieren.
- Mehr als ein Drittel lauscht zwar dem Gesagten, äußert sich selbst aber nur selten.
- Knapp zwei Drittel bemängeln, dass englische Muttersprachler zu schnell und undeutlich sprechen.
- Bei der Hälfte der Befragten hapert es am englischen Wortschatz.
- Besonders Frauen kommen in Diskussionen nicht zu Wort (52% gegenüber 32% der Männer).
Die geschlossene Online-Umfrage wurde von Business Spotlight in Zusammenarbeit mit der Zurich Academy Europe und York Associates durchgeführt. Von 24.09.09 bis 06.10.09 wurden 164 Personen befragt.
Weitere Informationen: http://www.business-spotlight.de/survey
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