Oracle (Pressemitteilung)

Studie analysiert Mitarbeiterentwicklung

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Die von Oracle vorgestellte Studie zeigt, dass Unternehmen in England, Frankreich und Deutschland das Engagement ihrer Mitarbeiter und damit die Profitabilität und die Prozesse verbessern könnten, wenn sie Software-Lösungen zur Unterstützung der Personalentwicklung einsetzen würden.

95 Prozent aller befragten Unternehmen bestätigten, dass entsprechende Systeme ihre Leistungsfähigkeit und ihren finanziellen Erfolg verbessern würden.

Dennoch war nur knapp ein Viertel der Befragten (24%) sehr zufrieden mit dem Einblick, den sie in die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter haben. Dies zeigt eine erhebliche Lücke zwischen den Erwartungen und Möglichkeiten in den Unternehmen.

Zu den größten Erwartungen, die Unternehmen mit Investitionen in eine Software-Lösung für Personalentwicklung verbinden, gehören eine Steigerung der Profitabilität (54%) und Einsparungen bei den Fortbildungskosten (53%).

91% aller Unternehmen, die Erfahrung im Umgang mit Software-Systemen im Personalwesen haben, sind der Meinung, dass Personalabteilungen Kennzahlen nutzen sollten, um ihren Beitrag zu den Unternehmenszielen darzustellen. Bei Unternehmen, die in der Nutzung von IT-Lösungen zur Mitarbeiterentwicklung weniger erfahren sind, meinen das nur 70%.

Die Hälfte der befragten Unternehmen mit großer Erfahrung in der Verarbeitung von Personaldaten sieht einen aktiven Beitrag ihrer Personalabteilung bei der Umsetzung der jeweiligen Unternehmensstrategie.

Das zeigt, dass die effektive Datennutzung einen direkten und positiven Einfluss auf Unternehmensstrategie- und Ziele haben kann. Bei Unternehmen, die wenig Erfahrung im Umgang mit Daten haben, erkennt nur etwa jedes fünfte (19%) diesen Beitrag ihrer Personalabteilung an.

Deutsche Unternehmen verfügen im Ländervergleich über sehr guten Zugang zu Datenmaterial über ihre Mitarbeiter, insbesondere für die Bereiche Aus- und Weiterbildung sowie Leistungsmanagement und -vergütung.

Die Studie Understanding the Impact of Talent Intelligence wurde im Mai 2012 im Auftrag von Oracle von Loudhouse Research bei 306 Unternehmen durchgeführt. Dabei wurden in England, Frankreich und Deutschland je 102 Entscheidungsträger in mittleren und großen Unternehmen befragt.

Weitere Ergebnisse der Studie

Einstiegshürden:
43% der Unternehmen sehen Kosten als die größte Barriere für die Einführungen von Software-Lösungen für die Personalentwicklung an. Dennoch überwiegen offenbar die Vorteile, die sich durch Profitabilitätssteigerungen und Einsparungen erzielen lassen, das Kostenargument der Einführung.

Obwohl deutsche Unternehmen in Bezug auf Informationen über ihre Mitarbeiter generell gut aufgestellt sind, nennen 53% Kostengründe als Ursache dafür, warum die Daten nicht genutzt werden. Als Hürden werden außerdem die fehlende Unterstützung durch die Management-Ebene (32%) sowie nicht vorhandene Fähigkeiten zur Datenanalyse (29%) genannt.

In Deutschland gaben 26% der Befragten die mangelnden Analysefähigkeiten, nur 17% das Fehlen von Tools und Ressourcen als Hürden an.

Leistung und Wert der Mitarbeiter steigern:
Die Qualität bei Neueinstellungen zu erhöhen, ist für die befragten Unternehmen der wichtigste Faktor, um die Leistung und den Wert der Mitarbeiter zu steigern (57%). Nachfolgeplanung und Mobilität erscheinen dagegen weniger wichtig.

Nur 28% der befragten Unternehmen erstellen Nachfolgepläne, um mit ihren fähigsten Mitarbeitern die Unternehmensleistung zu sichern und zu verbessern.

Wertvolle Daten richtig nutzen:
Viele der befragten Unternehmen erkennen möglicherweise den Wert ihrer Daten nicht. So haben sie oft zwar Zugang zu aussagekräftigen Daten, wissen aber nichts über deren potentiellen Nutzen. Die Qualität der Neueinstellungen wird zwar als oberste Priorität für die Entwicklung der Unternehmensleistung angesehen; trotzdem nutzen lediglich 58% die verfügbaren Daten zur Verbesserung.

Personalentwicklung:
Die Quote der Abschlüsse erforderlicher Weiterbildungen ist mit 43% der wichtigste Wert im Bereich Aus- und Weiterbildung. 59% aller befragten Unternehmen können auch auf die entsprechenden Datensätze zugreifen. Dieses Ergebnis liegt vermutlich daran, dass interne und externe Richtlinien entsprechende Weiterbildungen erfordern.

Nachfolgeplanung:
Obwohl Arbeitnehmer in der heutigen Zeit ohne weiteres ihren Arbeitgeber und ihre Rollen wechseln, wird die Nachfolgeplanung bei den befragten Unternehmen als das am wenigsten wichtige Kriterium zur Leistungssteigerung angesehen. Nur ein Drittel der Unternehmen besetzen offene Stellen aus dem eigenen Unternehmen heraus; und 39% haben für wichtige Positionen keinen Nachfolger identifiziert.

Für Deutschland zeigt die Studie, dass fast die Hälfte der befragten Unternehmen (49%) zwar Daten für die Nachfolgeplanung zur Verfügung hat, jedoch nur ein Viertel davon Gebrauch macht.
Datenaffinität: Datenaffine wie datenunerfahrene Unternehmen teilen den Wunsch nach aussagekräftigeren Daten zur Personalentwicklung − ihre Fähigkeiten der Datenanalyse und auch ihre Prioritäten unterscheiden sich dabei allerdings.

Datenunerfahrenen Unternehmen stehen im Vergleich zu datenaffinen Unternehmen weniger aussagekräftige Daten zur Verfügung. Beispielsweise erkennen zwar 43% der weniger erfahrenen Unternehmen den Anteil des Mitarbeiterengagements am Unternehmenserfolg, aber nur 42% dieser Unternehmen sammeln Daten zu diesem Aspekt.

Im Gegensatz dazu sehen etwa 54% der datenaffinen Unternehmen im Grad des Engagements der Mitarbeiter einen kritischen Faktor zum Unternehmenserfolg, etwa zwei Drittel haben hier auch tatsächlich Zugang zu Zahlen.

Datenaffine Unternehmen sehen eher strategische Vorteile im Bezug auf die Datenerhebung zur Mitarbeiterentwicklung. 60% dieser Firmen geben Gewinnsteigerung als größten Anreiz für die Investition in diesen Bereich an. Unternehmen mit weniger Erfahrung in der Datenauswertung erkennen vor allem (52%) potentielle Einsparungsmöglichkeiten im Bereich Fortbildung.

Regionale Unterschiede:
Die Strategien in punkto Software-Lösungen für die Personalentwicklung sind regional unterschiedlich und werden beeinflusst von Faktoren wie Flexibilität der Arbeitsgesetze und Datenschutzbestimmungen. Strenge Gesetze, wie etwa in Frankreich, führen dazu, dass Unternehmen mit der ersten Einstellung sofort den richtigen Kandidaten finden wollen (68%).

Die größere Flexibilität in England drückt sich darin aus, dass die Unternehmen weniger Wert auf extrem strukturierte Mitarbeiterdaten legen. In Deutschland sind die Faktoren Dauer der Betriebszugehörigkeit und Teamarbeit besonders wichtig. Daher erachten die deutschen Teilnehmer Angaben über das Engagement der Mitarbeiter als weniger wichtig.

Nützliche Links

Pressekontakt: Vibrio Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH, Edisonpark Haus C, Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim, Telefon: +49 89 321 51-70, Fax: +49 89 321 51-77, info@vibrio.de

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