Interview

Ein Sabbatical ist betriebliche Vereinbarungssache

RA Alexander Bredereck

Alexander Bredereck, Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Von einem Sabbatical, einer beruflichen Auszeit zwischen drei und zwölf Monaten, träumen viele Arbeitnehmer. Wann das überhaupt möglich ist und worauf Arbeitgeber und Arbeitnehmer achten müssen, damit es keine bösen Überraschungen gibt, erklärt Rechtsanwalt Alexander Bredereck. Er arbeitet seit 1999 als Rechtsanwalt und seit 2005 als Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Kanzlei Bredereck Willkomm Rechtsanwälte in Berlin. Er ist Vorstand der Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. sowie Mitglied im Verband deutscher ArbeitsrechtsAnwälte e.V. und Mitglied im Arbeitskreis Arbeitsrecht im Berliner Anwaltsverein e.V. „In der Praxis“, sagt er, funktioniert das Sabbatical „nur dann, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einig sind.“ +++

Interview

Neue Ware kann in alten Schachteln kommen

Volker Dineiger, Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Volker Dineiger, Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Viele Kunden haben schon ein Problem, wenn die Verpackung beschädigt ist. Umgekehrt stellen Produkte, die von Kunden zurückgeschickt werden, für den Händler oft ein Ärgernis dar. Mit dem Problemfall Verpackung und der gesetzlichen Definition von „neu“ und „gebraucht“ ist Volker Dineiger vertraut: Er ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Familienrecht. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist das Arbeitsrecht. Er ist seit zwölf Jahren als Anwalt tätig und arbeitet seit Februar 2011 für die Kanzlei Bredereck Willkomm Rechtsanwälte in Berlin. Bei Produktmängeln, sagt er, „spielt die Verpackung erst einmal keine Rolle.“ +++

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Wer treue Kunden will, muss Kundentreue belohnen

Anne M. Schüller

Anne M. Schüller

Anne M. Schüller ist Management-Consultant und Expertin für Loyalitätsmarketing. Sie hat über 20 Jahre lang in leitenden Vertriebs- und Marketing-Positionen internationaler Dienstleistungsunternehmen gearbeitet. Die Diplom-Betriebswirtin und neunfache Buch- und Bestsellerautorin ist heute eine gefragte Keynote-Rednern im deutschsprachigen Raum, arbeitet auch als Business-Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Ihre Hauptbotschaft lautet: Bestandskundenpflege ist einfacher als Neukundengewinnung. Warum die meisten Firmen ihren Schwerpunkt dennoch auf die Neukundenaquise legen und was sie tun können, um doch noch die verlorenen Käufer zurückzugewinnen, erklärt sie im Interview. +++

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Am Anfang muss man sein Geld zusammenhalten

Vernen Liebermann, kautionsfrei.de

Vernen Liebermann, kautionsfrei.de

Vernen Liebermann ist Vertriebs- und Marketing-Leiter bei kautionsfrei.de. Das Start-up gibt es seit 2008; es vermittelt Mietkautions­bürgschaften bei der Anmietung von Privat- und Gewerbe­immobilien. Dahinter steht die Idee, dass der Mieter die Miet­kaution nicht mehr in bar oder als Miet­kautions­konto hinterlegen muss, sondern eine bargeld­lose Mietkautions­bürgschaft einsetzen kann. Der Vermieter erhält eine Bürgschafts­urkunde der R+V Versicherung, des Kooperations­partners von kautionsfrei.de. Und mit den frei gewordenen Mitteln „können Ware gekauft, wichtige Prozesse angeschoben oder Räume eingerichtet werden“. +++

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Webshops brauchen Entwickler, die praktisch denken

Andreas von Harsdorf

Lukullium-Gründer Andreas von Harsdorf

Andreas von Harsdorf betreibt hauptberuflich ein Konstruktionsbüro für Membranbau und nebenbei einen erfolgreichen kleinen Onlineshop für hochwertige Gourment-Artikel: www.lukullium.de. Der Weg dahin war nicht ganz leicht. Weil er anfangs einen Dienstleister wählte, der nur mit der Programmierung großer Shops Erfahrung hatte, musste von Harsdorf ordentlich Lehrgeld bezahlen. Trotzdem bereut er es keinen Tag. „Es macht Spaß. Die Kunden sind sehr zufrieden und empfehlen mich weiter. Was will man mehr?“ Einen passenden Dienstleister für die technische Weiterentwicklung des Shops hat er mittlerweile auch gefunden. +++

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Crowdfunding schiebt innovative Start-ups an

Jens-Uwe Sauer, Seematch

Jens-Uwe Sauer, Seedmatch

Jens-Uwe Sauer ist Geschäftsführer und Mitgründer von Seedmatch. Die Plattform bringt innovative Start-ups und Investoren zusammen, die sich massenhaft mit Kleinbeträgen (ab 250 Euro) beteiligen können. Zuvor hatte Sauer als Unternehmensberater viele Gründungen begleitet. Dabei musste er immer wieder feststellen, wie schwer es gerade für innovative Unternehmen ist, an Risikokapital zu kommen. Er entschloss sich daher, eine Crowdfunding-Plattform aufzubauen, die auf aktive Teilhabe setzt: „Wenn mich das Produkt begeistert und ich 250 Euro oder mehr in das Start-up investiert habe, will ich doch, dass es erfolgreich wird. Warum sollte ich dann damit hinter dem Berg halten?“ +++

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Virtuelle Telefonanlagen gibt es als VoIP-Service

Dominik Mauritz

Dominik Mauritz, vio:networks

Dominik Mauritz ist Gründer von vio:networks, einem Unternehmen, das kleinen und mittelständischen Firmen eine virtuelle Telefonanlage auf Basis von VoIP über das Internet anbietet. Der gebürtige Bayer hat zunächst bei der Telekom den Beruf des Informatikers gelernt. Dass VoIP oft einen schlechten Ruf hat, sagt Mauritz, liegt an der Anfangszeit: „Vor sieben Jahren war die Technik einfach noch nicht so ausgereift. Hinzu kam, dass sich die Angebote meist an Privatkunden gerichtet haben. Und bei denen zählte hauptsächlich der Preis.“ +++

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Erfahrung und Austausch machen Anwender stark

Dr. Roswitha Boldt

Dr. Roswitha Boldt

Dr. Roswitha Boldt ist Geschäftsführerin der DNUG, wo sich Anwender von IBM Social Business und Collaboration Software zusammengeschlossen haben. Der eingetragene Verein organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Arbeitskreise, in denen sich die Nutzer über die Software und Lösungen für den jeweiligen Einsatz austauschen. Zu IBM besteht laut Boldt ein partnerschaftliches Verhältnis. Boldt hat festgestellt, dass gerade in den letzten Jahren das Interesse an nichttechnischen Themen wie an Change Management und an der Einführung von Social Software gewachsen ist. Denn mit der Installation von Software allein ist es nach der Erfahrung der promovierten Werkstoffentwicklerin nicht getan. „Social Business muss gelebt werden. Sonst hat es keinen Sinn.“ +++

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Facebook ist das Schaufenster für Online-Laufkundschaft

Donald Rein, Team Rein Motorsport

Donald Rein ist Kfz-Meister und Firmeninhaber von Team Rein Motorsport im sachsen-anhaltischen Allstedt. Jetzt hat der 46-Jährige eine Unterseite auf Facebook eingerichtet, auf der er u.a. Anfragen zu Fahrzeugen, Zubehör, Finanzierung und Werkstattterminen beantwortet. Trotz Mehrarbeit ist Rein sehr zufrieden mit der Resonanz. „Wenn man es ernsthaft betreibt“, sagt er, „ist Facebook eine großartige Möglichkeit, um Neukunden zu akquirieren.“ +++

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Kritik regt an, zu viel Lob kann lähmen

Manuela Engel-Dahan, Unternehmerin des Jahres 2011

Manuela Engel-Dahan, Unter­nehmerin des Jahres 2011

Manuela Engel-Dahan ist Geschäftsführerin der Bad Orber Firma Lock Your World, die das VdS-zertifizierte Schließsystem pylocx produziert. Der Weg dahin war steinig. Die Unternehmerin hatte zunächst ein israelisches Schließsystem vertrieben, kündigte aber die Zusammenarbeit, da es ihren Qualitätsansprüchen auf Dauer nicht gerecht wurde – und stand vor einem riesigen Kostenberg. Das neue Produkt, eine Eigenentwicklung, war in Arbeit und noch nicht lieferbar. Dennoch schaffte es Engel-Dahan, ihre Geschäftspartner von ihrem neuen Schließsystem zu überzeugen und Bestellungen entgegenzunehmen. Dass die Kunden ihr vertrauten, hatte einen guten Grund: „Wir haben unsere Kunden nie enttäuscht, und sie wussten, dass sie sich auf uns verlassen können.“ +++

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