Dr. Roswitha Boldt ist Geschäftsführerin der DNUG, wo sich Anwender von IBM Social Business und Collaboration Software zusammengeschlossen haben. Der eingetragene Verein organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Arbeitskreise, in denen sich die Nutzer über die Software und Lösungen für den jeweiligen Einsatz austauschen. Zu IBM besteht laut Boldt ein partnerschaftliches Verhältnis. Boldt hat festgestellt, dass gerade in den letzten Jahren das Interesse an nichttechnischen Themen wie an Change Management und an der Einführung von Social Software gewachsen ist. Denn mit der Installation von Software allein ist es nach der Erfahrung der promovierten Werkstoffentwicklerin nicht getan. „Social Business muss gelebt werden. Sonst hat es keinen Sinn.“
Facebook ist das Schaufenster für Online-Laufkundschaft

Donald Rein, Team Rein Motorsport
Donald Rein ist Kfz-Meister und Firmeninhaber von Team Rein Motorsport im sachsen-anhaltischen Allstedt. Jetzt hat der 46-Jährige eine Unterseite auf Facebook eingerichtet, auf der er u.a. Anfragen zu Fahrzeugen, Zubehör, Finanzierung und Werkstattterminen beantwortet. Trotz Mehrarbeit ist Rein sehr zufrieden mit der Resonanz. „Wenn man es ernsthaft betreibt“, sagt er, „ist Facebook eine großartige Möglichkeit, um Neukunden zu akquirieren.“
Kritik regt an, zu viel Lob kann lähmen

Manuela Engel-Dahan, Unternehmerin des Jahres 2011
Manuela Engel-Dahan ist Geschäftsführerin der Bad Orber Firma Lock Your World, die das VdS-zertifizierte Schließsystem pylocx produziert. Der Weg dahin war steinig. Die Unternehmerin hatte zunächst ein israelisches Schließsystem vertrieben, kündigte aber die Zusammenarbeit, da es ihren Qualitätsansprüchen auf Dauer nicht gerecht wurde – und stand vor einem riesigen Kostenberg. Das neue Produkt, eine Eigenentwicklung, war in Arbeit und noch nicht lieferbar. Dennoch schaffte es Engel-Dahan, ihre Geschäftspartner von ihrem neuen Schließsystem zu überzeugen und Bestellungen entgegenzunehmen. Dass die Kunden ihr vertrauten, hatte einen guten Grund: „Wir haben unsere Kunden nie enttäuscht, und sie wussten, dass sie sich auf uns verlassen können.“
Interim-Manager sind keine Anfänger
Urs Tannò ist geschäftsführender Partner bei Top Fifty Interim Management am Standort Zug/Schweiz. Das Unternehmen vermittelt seit 15 Jahren erfahrene Führungskräfte, die für einen bestimmten Zeitraum weltweit Führungsfunktionen übernehmen oder Projekte über die Bühne bringen. Dabei handelt es sich oft um Unternehmen, die manövrierunfähig geworden sind, bei denen nach dem Weggang des Geschäftsführers ein Vakuum entstanden ist oder die für ein Projekt wie die Einführung neuer Software oder den Aufbau neuer Märkte gezielt Kompetenz einkaufen. Externe können dabei die bessere Wahl sein, denn, so Tannò, die Manager „haben Erfahrung, können die Dinge neutral betrachten und sie ehrlich angehen.“
KOSMO Kaiserslautern lässt im Betrieb studieren
Anja Weber ist Referentin in der Kontaktstelle für Innovation, Technologie und Wissenstransfer (ITW) an der FH Kaiserslautern und damit zuständig für den Bereich des Wissens- und Technologietransfers. In der Praxis heißt das: Die Diplom-Ingenieurin berät Unternehmen über die Kooperationsmöglichkeiten mit der FH, angefangen von Bachelor-Arbeiten über Forschungsprojekte bis hin zum Deutschlandstipendium. In ihren Aufgabenbereich fällt auch das KOoperative StudienMOdell (KOSMO), bei dem Studierende u.a. ihre vorlesungsfreie Zeit im Unternehmen verbringen. „Momentan haben wir 80 Partnerunternehmen“, sagt sie. „Ein Großteil davon sind kleine Betriebe und mittlere Betriebe.“
Der Erbenermittler spürt Nachfolger auf

Heinrich Georg Ely, Erbenermittler
Heinrich Georg Ely ist Erbenermittler und gerichtlich bestellter Nachlasspfleger. Schon während seines Geschichtsstudiums beschäftigte er sich mit Ahnenforschung, so dass es nach dem Abschluss als Historiker und Politikwissenschaftler nahe lag, das Hobby zum Beruf zu machen. Als selbstständiger Erbenermittler im rheinland-pfälzischen Daun bearbeitet er etwa 50 bis 60 Fälle pro Jahr, wovon viele ins Ausland gehen. Da es in dem Bereich auch Betrüger gibt, stößt Ely anfangs zwar auf Misstrauen. „Die Leute merken aber relativ schnell, dass die Sache Hand und Fuß hat, da wir Details aus ihrer Familie kennen.“
Ein letzter Tipp vor dem Take off
Uwe Böning ist geschäftsführender Gesellschafter und Mitbegründer der Böning-Consult GmbH. Das 13-köpfige Management-Consulting-Unternehmen berät seit 1985 Führungskräfte, die mit Veränderungen umgehen müssen. Um noch besser auf die Klienten einzugehen, bietet Böning-Consult seit einem halben Jahr eine Variante an, bei der die Zeit zwischen zwei Flügen oder auf der Zugfahrt optimal genutzt wird, um konkrete Fragestellungen zu lösen: das A-B-C Airport-Business-Coaching und Bahncoaching. Nachfrage besteht durchaus, denn „für den Kunden ist es eine sehr bequeme Art und Weise, eine Lösung für sein Problem zu erarbeiten.“
Neue Anwendungen prägen die Wertschöpfung
Sinan Arslan ist Project Manager der IT-Profits. Wir trafen ihn auf der CeBIT Security Plaza, um Einzelheiten einer Kooperation des MittelstandsWiki mit der IT-Profits zu besprechen, die am 11. und 12. Mai 2011 in Berlin stattfindet.
Bei dieser Gelegenheit vereinbarten wir ein Interview, das in direkter Zusammenarbeit mit der Messe Berlin entstand. Was die IT Profits im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen so interessant macht, sind eben die Möglichkeiten zum persönlichen Gespräch im passenden Umfeld. Das, sagt Arslan, sei „das richtige Mittel, um Vertrauen zu schaffen und zu überzeugen.“
Fällt die Signatur für Elektronische Rechnungen?
Ulrich Schmidt berät als Senior Consultant bei der id-netsolutions GmbH Kunden in Fragen der elektronischen Rechnung und Archivierung sowie bei Prozessen wie der Eingangsrechnungsprüfung. Auch er war überrascht, als im Februar das Bundeskabinett mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschloss, dass der Vorsteuerabzug bei elektronischen Rechnungen neben EDI und qualifizierter E-Signatur auch andere Verfahren gelten soll. Dieser Punkt der veränderten EU-Richtline 2006/112/EC (als PDF) hätte erst bis zum 31. Dezember 2012 in nationales Gesetz umgewandelt werden müssen. Wie der „dritte Weg“, der ab dem 1. Juli 2011 möglich sein soll, aussehen wird, ist bislang jedoch unklar. Schmidt rät, erst einmal bei der qualifizierten Signatur oder dem EDI-Verfahren zu bleiben, denn „die neue Regelung hat mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen.”
Mehlsäcke muss keiner mehr schleppen
Günther Kremer ist Obermeister der Bäckerinnung Borken, stellvertretender Kreishandwerksmeister und in der zehnten Generation Bäcker. 1980 übernahm Kremer den Familienbetrieb im münsterländischen Velen, der kürzlich das 175-jährige Firmenjubiläum feierte und den er zusammen mit seiner Frau Hildegard leitet. Der 53 Jahre alte Vater von zwei erwachsenen Töchtern und einem Sohn ist aktives Gemeinderatsmitglied, liebt seinen Beruf und gibt sein Wissen sehr gerne an Lehrlinge weiter – auch an Azubis mit einer Lernschwäche. Wenn im Betrieb alle mitziehen, sagt er, „dann packen wir das auch.“
Neu im MittelstandsWiki
- Online-Schutz: Telefónica bietet Kunden eine Internetversicherung an
- CeBIT 2012: Sicherheitskonferenz legt Finger in offene Wunden
- Future Policy Award: WFC ehrt die weltbesten Waldschutzgesetze
- Einkommensteuer: Auch die Finanzämter blicken kaum noch durch
- Profilschärfmaschinen für Sägewerke: Vollmer dreht die CA 100 auf links












