BestPractice-IT Award 2007 für Unternehmen aus Hessen

Bei SkandicInkasso im hessischen Karben ist die interaktive Zusammenarbeit mit den Kunden eine der wichtigsten Grundlagen zur Weiterentwicklung und Optimierung des interaktiven Inkasso-Online-Informationssystems „SkandicOnline.com“. Das brachte dem Unternehmen den „Sonderpreis für den größten zu verzeichnenden Kundennutzen“ des BestPractice-IT Awards 2007 ein, der am Donnerstag im Rahmen der CeBIT in Hannover an Geschäftsführer Sven Peter Helldén verliehen wurde.

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Die Initiative BestPractice-IT steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), als dessen Vertreter Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach den insgesamt sieben Preisträgern die Auszeichnung überreichte. Pfaffenbach betonte in seiner Rede die große Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologie-Anwendungen im Mittelstand und zeigte sich begeistert von den Aktivitäten der Initiative BestPractice-IT.

Preisträger Helldén stellte in einer kurzen Dankesrede die Bedeutung des Feedbacks der Kunden heraus. Ohne deren konstruktive Hinweise wäre das Produkt heute nicht so gut, wie es sich aktuell präsentiert, betonte der Preisträger. Das Preisgeld in Höhe von 3000 Euro spendet das Unternehmen einer gemeinnützigen Einrichtung, der Lebenshilfe Wetterau e.V. Die Spende kommt dem Bau eines Wohnheims für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene zugute, die ihren Lebensalltag ohne professionelle Unterstützung nicht meistern können.

Herausragende Leistung: Inkasso-Online-System mit Dokumenten-Archiv
BestPractice-IT, eine Organisation, die sich als „Impulsgeber für den Mittelstand“ versteht, würdigt mit der Verleihung dieses Sonderpreises eine weltweit einmalige Dienstleistung: Vor allem Unternehmen mit einem großen Kundenstamm und vielen ausstehenden Forderungen haben von SkandicOnline.com einen doppelten Nutzen. Einerseits ist das aufwendige Mahnwesen professionell ausgelagert, andererseits haben die Unternehmen aber die Möglichkeit, in Sekundenschnelle online auf dem aktuellen Stand zu sein. So kann sich der Mandant alle Schriftstücke beispielsweise über vereinbarte Ratenzahlungen, gerichtliche Mahn- und Klageverfahren oder Zwangsvollstreckungen auf den Bildschirm holen. „Es kommt beispielsweise vor, dass ein Schuldner nicht beim Inkassobüro, sondern direkt beim Gläubiger anruft, um mit ihm die Außenstände zu klären“, so Inkasso-Profi Helldén. „Nicht schön, wenn der Mandant dann den Stand der Dinge nicht kennt.“

Den Nutzern von „SkandicOnline.com“ kann das nicht passieren. Der Mandant kann während des Telefonats mit dem Schuldner jederzeit den aktuellen Status, weitere Auswertungen, Statistiken sowie Zahlungseingänge und alle dazugehörigen Dokumente des Forderungsvorgangs abrufen und darüber Auskunft geben. Geschäftsführer Helldén: „Auf diese Weise bringen wir das outgesourcte Inkasso immer bei Bedarf wieder zurück in die vier Wände unserer Kunden.“

Das erst seit wenigen Monaten in Betrieb genommene Onlinesystem archiviert derzeit etwa 1,6 Millionen Dokumentenseiten, wird von 120 Kunden genutzt und zählte im vergangenen Dezember rund 700 Zugriffe. Wer testen möchte, wie das System funktioniert, kann es ganz einfach über einen Demozugang unter www.SkandicInkasso.de ausprobieren.

SkandicInkasso ist ein Unternehmen der SJ Inkasso GmbH, Karben. Es besteht seit 1988 und beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter. Mit rund 50.000 neuen Forderungsvorgängen jährlich gehört es zu den Top-100-Unternehmen der Branche. Die Firma ist Mitglied im Bundesverband deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.