ChemA führt Gefahrstoffverzeichnisse

Der ChemieAssistent ChemA, ein im Forschungszentzrum Karlsruhe entwickeltes Chemikalienmanagement und Informationssystem, unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Chemikalien und erfüllt ohne zusätzlichen Aufwand die gesetzliche Vorgabe, ein Gefahrstoffverzeichnis zu führen.

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Es gibt viele Ansätze Chemikalien zu verwalten und ein Gefahrstoffverzeichnis zu führen. Meist starten Unternehmen mit Büroorganisationsprogrammen und stossen bald an deren Grenzen. In der betrieblichen Praxis zeigt sich rasch, dass nur eine größere Lösung mit zentraler Datenbank den vorgegebenen Aufgaben gerecht wird. Mit einer webbasierten Applikation ist der Datenbankzugriff von jedem Arbeitsplatzrechner ohne zusätzliche Clientinstallationen möglich.

Dieses vorteilhafte Konzept wurde mit ChemA realisiert. Um eine hohe Datenqualität mit geringstmöglichem Aufwand zu erhalten, verwendet das System bereits vorhandene Datensätze wie etwa Bestellvorgänge und Lieferungen. Die Chemikalien-Stoffströme in Unternehmen, wie die innerbetriebliche Verteilung, der Verbrauch und schließlich der Abfall werden in ChemA mit geringen manuellen Eingaben abgebildet. Dieses Chemikalien-Management sorgt für Transparenz und Recherchierbarkeit der Daten.

Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben
Durch die Verknüpfung der Informationen werden gesetzliche Vorgaben eingehalten. Die Datensätze der Bestellungen enthalten den korrekten Produktnamen, die Menge und eine eindeutige Material- oder Artikelnummer. Im weiteren Prozessverlauf kommen Ortsangaben (Lagerort, Abteilung usw.) hinzu. Somit sind an allen Arbeitsplätzen alle Stoffinformationen zugänglich. Verantwortliche von Gefahrenstoffbereichen können sich schnell einen Gesamtüberblick über unternehmensweite Gefahrenpotentiale verschaffen.

ChemA wird auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg in Halle 9, Stand C59 vorgeführt.

Weitere Informationen unter www.entropia.biz/chema.html