Conceptpower DPA löst Rechenzentrumsprobleme

Der Schweizer Hersteller von unterbrechungsfreien Stromversorgungen Newave, stellt eine neue Produktlinie unterbrechungsfreier Stromversorgungen (USV) vor. Die Conceptpower DPA Serie weist mit 342 kW/m² die in der Branche höchste Leistungsdichte pro Quadratmeter auf. Rechenzentrumsbetreiber sparen dadurch wertvollen Stellplatz und können den vorhandenen Raum optimal durch Serversysteme ausnutzen.

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Newave hat viel Erfahrung mit hochgradig modularen dreiphasigen USV-Systemen. Die so genannten „einschubmodularen“ USVs können, anders als bei Mitbewerbern, flexibel durch steckbare USV-Module erweitert werden. So können die Kunden direkt nach dem Kauf mit einer niedrigen Leistung anfangen und bei Bedarf weitere Module nachkaufen und hinzufügen. Durch die genau auf den aktuellen Bedarf abgestimmte Leistung sparen die Anwender Stromkosten, erzeugen keine überschüssige Wärme, die durch die Kühlung abgeführt werden muss und schonen die Umwelt. Zudem sind die Anfangsinvestitionen geringer als beim Kauf einer, von Anfang an für die volle Endleistung ausgelegten, USV.

Einsparungen erreicht die Conceptpower DPA auch durch das Systemdesign, das ohne Transformatoren auskommt und mit der speziellen ESIS-Technik (Energy Saving Inverter Switching) arbeitet. Damit sind sehr hohe Wirkungsgrade von bis zu 96 Prozent möglich, die im Schnitt mindestens um 5 Prozent über denen von herkömmlichen Doppelwandler USV-Anlagen liegen. Bei den aktuellen Energiekosten kann schon ein um ein Prozent besserer Wirkungsgrad die Stromrechnung um mehrere 1.000.- Euro im Jahr senken.

Die neue Conceptpower DPA nimmt in einem schlanken und Platz sparenden 19, bzw. 21 Zoll Rack bis zu fünf Leistungsmodule mit einer Gesamtleistung von 200 kW auf. Mehrere Racks können gekoppelt werden, auch die Batterieeinheiten lassen sich problemlos erweitern. Damit sind der maximalen Ausbaufähigkeit hinsichtlich Leistung und Überbrückungszeit keine Grenzen gesetzt. Die Modulbauweise erlaubt eine n+1 Redundanz innerhalb jedes Racks. Newave hat bei der Entwicklung darauf geachtet, dass kein Single-Point-of-Failure entsteht. Alle Baugruppen sind dezentral und redundant ausgelegt, der Ausfall einer Komponente beeinträchtigt zu keinem Zeitpunkt die Gesamtfunktion. Das hat auch Vorteile in der Wartung. Defekte Leistungseinheiten können im laufenden Betrieb getauscht werden, die restlichen Module arbeiten dabei weiter und schützen die Last zu jeder Zeit.

Durch die einfache Wartung – im Fehlerfall tauscht der Servicetechniker einfach das entsprechende Modul aus – liegen die Folgekosten der Conceptpower DPA Anlage deutlich niedriger als bei vergleichbaren Systemen. Der Austausch geht in wenigen Minuten vor sich, das neu eingeschobene Modul beginnt sofort die Kommunikation mit dem Gesamtsystem und ist in weniger als einer Minute in das Gesamtsystem integriert. Den Austausch können Kunden sogar selbst vornehmen, wenn sie ein passendes Modul vorrätig haben. Aufwändige Ersatzteilvorhaltung auf Seiten der Serviceorganisation wird damit minimiert, die Kosten für Wartungsverträge können niedrig gehalten werden.

Blade-Server gehören zur Zeit in den Rechenzentren zum meinst eingesetzten Servertyp. Die Netzteile dieser Geräte weisen einen kapazitiven Lastfaktor auf, der herkömmliche USVs vor Schwierigkeiten stellt. Die Modelle der Conceptpower DPA Serie können hingegen auch kapazitive Lasten speisen und eigenen sich deshalb ideal für die Versorgung von Blade-Servern. Ein Leistungsfaktor (Power-Factor) am Eingang von nahezu Eins macht die Überdimensionierung der Elektroinstallation wegen Blindströmen unnötig. Schonend gehen die Conceptpower DPA Anlagen auch mit den Akkus um. Ein speziell entwickeltes Ladesystem sorgt für brummfreien Ladestrom, was der Lebensdauer der teuren Akkus ebenso zugute kommt wie die temperaturabhängige Ladespannung.

Weitere Informationen unter www.newave-usv.de