Verschärfte Lärmschutzrichtlinie seit März 2007 in Kraft – Ab 85 dB wird Schutz für die Ohren zur Pflicht

Seit dem 6. März ist sie in Kraft: Die „Verordnung zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2002/44/EG und 2003/10/EG zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen von Lärm und Vibrationen“ ist mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in deutsches Recht übergegangen.

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Damit gelten nun auch im gewerblichen Bereich strengere Auflagen für die maximal zulässige Lautstärke am Arbeitsplatz. Die neue Regelung trifft Call Center ebenso wie Büroumgebungen, da Anwender dort sowohl umgebungsspezifischem Lärm als auch Geräuschspitzen bis hin zu akustischen Schocks beim Telefonieren ausgesetzt sein können. Digitale Verstärker oder Headsetlösungen der jüngsten Generation des Weltmarktführers innovativer Headsetlösungen GN Netcom tragen dazu bei, dass Grenzwerte eingehalten und Mitarbeiter vor schädlichem Lärm geschützt sind.

Nach zahlreichen anderen europäischen Ländern hat nun auch Deutschland die Werte der EU-Lärmschutzrichtlinie vereinheitlicht – und in einem Punkt sogar verschärft. Abweichend von dem von der EU empfohlenen Wert von 87 dB (A) für den Schalldruckpegel am Innenohr bei der Verwendung von Gehörschutz liegt der neue deutsche Wert bei bereits 85 dB (A) – verteilt über einen durchschnittlichen Arbeitstag von acht Stunden.

Übernommen werden aus der EU-Richtlinie die Werte für den Schalldruckpegel von 80dB (A) und 85 dB (A) verteilt über einen durchschnittlichen Arbeitstag von acht Stunden, bei deren Überschreitung der Arbeitgeber das sofortige Ergreifen von Gegenmaßnahmen nachweisen muss.

„Das bedeutet für Call Center-Betreiber aber auch für alle Verantwortlichen in Büro-Umgebungen sicherzustellen, dass die Lärmbelastung die neuen Grenzwerte nicht überschreitet,“ erläutert Jürgen Fischer, Geschäftsführer GN Netcom Deutschland. „Zunächst empfehlen wir allen Betroffenen Messungen durchführen zu lassen. Stellt sich dabei heraus, dass Grenzwerte nicht eingehalten werden, sollten umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden – denn die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter und das Gesundheitsmanagement in Unternehmen müssen ernst genommen werden!“

Digitale Verstärker wie der GN8210 oder die schnurlose Profi-Headsetlösung GN9350 bieten effektiven Schutz vor lang anhaltender Geräuschbelastung und akustischen Schocks gleichermaßen. Die auf digitalen Signalprozessoren basierenden Modelle überwachen kontinuierlich alle eingehende Anrufsignale. Störende Geräusche werden sofort erkannt und herausgefiltert. Mit der automatischen Lautstärkeregelung und individuell anpassbaren Funktionen – insbesondere dem Verstärken höherer Frequenzen – sind Mitarbeiter besser geschützt und damit dauerhaft leistungsfähiger.

Zugleich verfügen alle GN Netcom Headsets über einen aktiven Gehörschutz gegen Geräuschspitzen „direkt am Ohr“: Mit 118 dB SPL liegt der GN Netcom PeakStopTM weit unter dem maximal zulässigen Schallpegel von 140 dB SPL (Expositionswert) der erwähnten EU-Richtlinie, der auf keinen Fall überschritten werden darf.

„Indem wir digitale Signalprozessoren (DSP) und PeakStop™-Technologie gegen akustische Schocks in unsere Verstärker und Headsets integriert haben, wird Telefonieren nicht nur ergonomischer und angenehmer, sondern auch sicherer,“ betont Jürgen Fsicher. „Und hohe ergonomische Standards motivieren Mitarbeiter zu dauerhafter Leistungsfähigkeit und tragen damit zu mehr Produktivität bei. “

Über GN Netcom
GN Netcom GmbH ist die deutsche Tochter von GN. Mit der Marke Jabra ist das Unternehmen GN Weltmarktführer innovativer Headsetlösungen. Das Jabra Produktportfolio wird weltweit in über 70 Ländern verkauft und umfasst Headsets der neuesten Generation, die innovatives Design und jüngste Technologiestandards vereinen. Die Produktpalette reicht von schnurlosen und kabelgebundenen Headsets für den Büro- und Call Center-Markt bis zu Bluetooth-Headsets und Accessoires für die mobile Musikübertragung. GN vermarktet seine Produkte auch über das OEM-Geschäft. GN hat mehr als 130 Jahre Erfahrung im Bereich der Kommunikation von Mensch zu Mensch. Das Unternehmen ist an der Kopenhagener Börse notiert.

Weitere Informationen unter www.gnnetcom.de