Mittelständler sollten aktive Personalpolitik betreiben

Mittelständische Unternehmen sollten bei Hochschulabsolventen auf sich aufmerksam machen und aktive Personalpolitik betreiben. „Große Konzerne bekommen Initiativbewerbungen wäschekörbeweise, weil sie meist bekannte Markennamen haben. Dieses Defizit können kleinere Firmen durch offensives Auftreten ausgleichen“, sagte Personalexperte Sven Weickert, Geschäftsführer des Instituts für Personalmanagement in Berlin, im Podcast-Interview mit dem Fachportal www.mittelstandswiki.de.

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Unternehmer sollten auf der Suche nach höherqualifiziertem Personal langfristig planen und gezielt den Kontakt zu den Lehrstühlen aufbauen. Dies könne über Praktikumsangebote oder auch die regelmäßige Teilnahme an Podiumsdiskussionen geschehen. Student und zukünftiger Arbeitgeber lernten sich so schon zeitig kennen, bei entsprechender Eignung werde der Übergang ins Unternehmen erleichtert.

Um das einmal gewonnene Personal zu halten, spielt häufig die Unternehmenskultur eine große Rolle. „Nicht die Bezahlung steht oftmals im Vordergrund, sondern Fragen nach Aufstiegschancen, Bildungsangeboten und persönlicher Entwicklung“, sagte Sven Weickert.

Pressekontakt: Michael Lang, www.Mittelstandswiki.de, Telefon +49-8106-3665-13