Oracle stellt Version 11g seiner Datenbank vor

Oracle hat mit Oracle Database 11g die neue Version seiner Datenbank vorgestellt. Mehr als 400 Funktionen, 15 Millionen Teststunden und 36.000 Mann-Monate Entwicklungszeit sollen die neue Version zum innovativsten und qualitativ hochwertigsten Software-Produkt des Herstellers machen.

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Oracle Database 11g erleichtert Unternehmen die Informationsverwaltung, ermöglicht ein besseres Verständnis der Geschäftsanforderungen und erlaubt die rasche und sichere Anpassung an ein sich immer schneller änderndes Wettbewerbsumfeld. Hierfür hat der Hersteller den Funktionsumfang im Bereich Datenbank Clustering, Automatisierung von Rechenzentren und Lastenverteilung erweitert. Durch sichere, hochverfügbare und skalierbare Grids auf Basis kostengünstiger Server und Speichermedien können Kunden auch anspruchvollste Aufgaben im Bereich Transaction Processing, Data Warehousing und Content Management lösen.

Mit der neuen Version soll die Verwaltung von Informationen in Unternehmen einfacher als je zuvor sein. Kunden bekommen die Möglichkeit, mehr über ihre Geschäfte zu erfahren und Innovationen schneller voranzutreiben. Oracle Database 11g bietet hohe Leistung, Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit sowie einfache Verwaltung auf der Basis kostengünstiger Standardserver und -speichermedien. Das Produkt wurde entwickelt, um effektiv auf verschiedenster Hardware eingesetzt zu werden: von kleinsten Blade-Servern bis hin zu SMP Server und Cluster-Systemen aller Größen. Oracle Database 11g verwaltet alle Arten von Daten: von herkömmlichen Geschäftsinformationen bis hin zu XML und 3D-Raumdaten.

Zu den wichtigsten Neuigkeiten zählen unter anderem:

Real Application Testing reduziert Zeit, Kosten und Risiken bei Umstellungen
Durch erweiterte Verwaltungs- und Automatisierungsfunktionen werden Unternehmen bei der Einhaltung ihrer Service-Level-Agreements unterstützt. Unternehmen, die regelmäßig ihre Datenbanken, Betriebssysteme und Hardware umstellen müssen, finden in Oracle Real Application Testing ein Testwerkzeug, das die schnelle, kontrollierte und kosteneffektive Anpassung ihrer IT-Umgebung ermöglicht.

Höherer ROI für Disaster Recovery Lösungen
Mit Oracle Data Guard können Kunden ihre Standby-Datenbank dazu nutzen, die Leistung des Produktivsystems zu erhöhen und es gleichzeitig vor Störungssituationen bis hin zu unternehmensweiten Systemausfällen zu schützen. Data Guard bietet einzigartige Möglichkeiten im Bereich Hochverfügbarkeit. So kann eine Standby-Datenbank während der Recoveryphase für Leseoperationen und somit für vielfältige Reportingaufgaben, aber auch als Basis für produktivnahe Tests mit realen Daten genutzt werden. Auch unterbrechungsfreie Software-Upgrades sind auf Basis dieser Technologie möglich. Durch die Verschiebung der Lasten vom Produktiv- auf das Standby-System, erhöht die Lösung zum einen die Leistung des Produktivsystems und zum anderen die Kosteneffizienz der Disaster Recovery Lösung.

Transparente Verschlüsselung
Die neue Version enthält Verbesserung der Oracle Transparent Data Encryption, die über den Level der Spaltenverschlüsselung hinausgehen. Die Lösung bietet beispielsweise Tablespace Verschlüsselung, die dafür verwendet werden kann, komplette Tabellen, Indizes und andere gespeicherte Daten zu verschlüsseln.

Rückverfolgung von Datenänderungen
Administratoren erhalten mit der Oracle Total Recall- Option die Möglichkeit, Daten zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit abzufragen. Damit eröffnet sich ein einfacher und praktischer Weg, um den Daten bei der Änderungsnachverfolgung, Prüfung und Einhaltung von Richtlinien eine Zeitdimension zu verleihen.

Die Linux-Variante von Oracle Database 11g wird bis Ende August verfügbar sein. Der Termin für die anderen Versionen steht noch nicht fest (Quelle: Oracle/rgn).