Entwässerungstechnik reduziert Speiseabfälle und CO2

Kosteneinsparungen, Umweltschutz, Hygiene und CO2-Reduktion sind die Hauptmotive für Veränderungsentscheidungen im Bereich der Nassmüllentsorgung. Wenn Nassmüll unentwässert entsorgt wird, bezahlt man für die Entsorgung von ca. 20 Prozent Bioabfall und 80 Prozent Wasser.

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Wasser ist voluminös und gewichtig und somit bei der Entsorgung von Nassmüll sehr teuer. Im übrigen trägt der Transport von Wasser mit LKWs nicht zur CO2-Reduktion bei, sondern ist umwelt- und energiepolitisch unsinnig. Mit dem neuartigen, umweltschonenden Lösungsansatz „SEEA“ werden Küchen- und Speiseabfälle nicht gehäckselt, nicht gemahlen, nicht gepresst und nicht zentrifugiert.

Trotzdem werden die Speiserestemengen in Küchenbetrieben sensationell auf unter ca. 20 Prozent der ursprünglichen Menge reduziert und das Abwassersystem wird dabei nicht unnötig belastet. So beurteilen Anwender sowie auch eine Behörde diesen neu entwickelten Anlagentyp konzeptionell sowie insbesondere unter abfallwirtschaftlichen Gesichtspunkten, Energie- und Klimaaspekten als sehr interessant.

Die ganz neuen gesetzlichen Auflagen sowie hohen Lebensmittel-Hygienekontrollstandards an die Entsorgung von Nassmüll stellen die Küchenchefs vor neue Herausforderungen. So müssen alle Unternehmen, die mit Lebensmitteln handeln bzw. zu tun haben ein HACCP-Konzept in angemessener dokumentierter Form (QMS) nachweisen können. Laut der EG-Verordnung 852/2004 über Lebensmittelhygiene müssen angemessene Vorrichtungen und/oder Einrichtungen zur hygienischen Lagerung und Entsorgung von gesundheitlich bedenklichen und/oder ungenießbaren (flüssigen und festen) Stoffen und Abfällen vorhanden sein.

Das neuartige Entwässerungssystem SEEA kann aufgrund seiner kompakten Bauweise aus Edelstahl sehr flexibel dort positioniert bzw. ohne bauliche Maßnahmen nachgerüstet werden, wo es für den Arbeitsablauf am effizientesten ist. Ob freistehend unter Arbeitstischen in der Vorbereitungs- bzw. Spülküchenzone oder fest integriert vor der Bandstraße unter dem vorhandenen Abräum- bzw. Spültisch findet die SEEA jederzeit nachrüstbar immer seinen Platz in den Küchenbetrieben. Lediglich eine Steckdose sowie ein Kalt-/Warmwasseranschluss ½ und ein Abwasseranschluss DN 50 werden benötigt.

Auch der Platzbedarf ist gering, da die Maschine auch in oder unterhalb des vorhandenen Mobiliars integriert werden kann. Die kleinste Version verfügt über ein Ausmaß von 800 mm Höhe, 880 mm Länge und 440 mm Breite mit einem Gewicht von nur 110 kg. Laut verschiedener Landesumweltämter bedarf es für den Betrieb dieser neuartigen Entwässerungstechnik (SEEA) auch keiner wasserrechtlichen Genehmigung nach § 45 eWG. Mit wenigen Handgriffen ist diese Maschine betriebsbereit. Die anfallenden Speiseabfallreste werden direkt von Tellern, Behältern bzw. anderen Gefäßen in die SEEA entleert. Hierbei kann eine integrierte Geschirrhandbrause die Reste abspülen, womit ein zusätzlicher Arbeitsgang eingespart werden kann.

Weitere Informationen unter www.seea-web.eu.

Über Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik:

Franz Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik mit Sitz in Kippenheim hat sich auf Herstellung von innovativen Entwässerungs- und Entschlammungsmaschinen für den gewerblichen Küchenbereich spezialisiert. Das Unternehmen konnte seit der Gründung 2006 mit seinen heute 21 Mitarbeitern schon 48 gewerbliche Küchenbetriebe in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Hotels und Gaststätten sowie Betriebskantinen mit dieser zum Patent angemeldeten SEEA Entwässerungsmaschine ausstatten. Die Reduzierung des Speiserestevolumens von bis zu 80 Prozent bei geringsten Energieaufwand macht diese von den Umweltämtern zugelassene Maschinentechnik so attraktiv.
Geschäftsführer des Unternehmens ist Franz Stulz.

Pressekontakt: Stulz Umwelt- und Entsorgungstechnik, Franz Stulz, Dorfmühlenstraße 2, 77971 Kippenheim, Telefon: +49 7825 / 877160, Fax: +49 7825 / 8771629, FStulz@online.de