RFID für die industrielle Instandhaltung

In einigen Branchen ist der Einsatz von RFID-Radio Frequency Identification bereits seit langem im praktischen Einsatz. Dies gilt insbesondere für die industrielle Instandhaltung. Hier spricht die Maschine bereits mit dem Instandhalter.

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Vorausschauende Instandhaltung nutzt diese Technologie und trägt damit maßgeblich zur Erhöhung der Wertschöpfung, Qualitätsverbesserung und Arbeitssicherheit bei. Die dadurch entstehende Ertragsverbesserung und erhöhte Wettbewerbssituation schafft mehr Standortvorteil und schafft sicherere Arbeitsplätze.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2005 in Deutschland direkte Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von etwa 175 Milliarden Euro (Quelle: VFI-VDMA, Fraunhofer IML und WZL, 03/2006). Die indirekten Kosten werden auf das drei- bis fünffache der direkten Instandhaltungskosten geschätzt, also auf etwa 525 bis 875 Milliarden Euro. Instandhaltung beeinflusst heute direkt und indirekt etwa 40 Prozent der Unternehmenskosten!

Harald Neuhaus, FVI-Vorsitzender: „Der Blickwinkel der Politik muss sich verändern. Die Potenziale in der Instandhaltung durch den Einsatz von RFID sind enorm – und sichern Arbeitsplätze. Dieses Potenzial wurde aber bisher von der Politik weder wahrgenommen noch Entwicklungen auf diesem Gebiet unterstützt!“

Grund genug für das gemeinnützige FVI – Forum Vision Instandhaltung, sich mit der zukunftsweisenden RFID-Technik in der Instandhaltung – auf Basis von Wissenschaft und Praxis – intensiv zu beschäftigen. Die Mitglieder des FVI im In- und Ausland stehen Rede und Antwort, wenn es um den industriellen Einsatz von RFID-Technologie geht.

Das FVI kann sicher einen Beitrag zu den vom BMWi und der EU-Kommission geplanten RFID-Vorhaben leisten. Das FVI hat die Politik zum dritten RFID-Forum am 07.und 08. November 2007 nach Berlin eingeladen. Dort werden Ergebnisse und Erkenntnisse zu den Schwerpunkt-Themen Standardisierung und Normung, Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik, Industrie und Lehre, technologischer Entwicklung und Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen unter www.ipih.de

Über FVI-Forum Vision Instandhaltung:
Die Instandhaltungsbranche zählt zu den volkswirtschaftlich stärksten Industriezweigen mit einem Direktvolumen von mindestens 175 Milliarden Euro* – allein in Deutschland. Getragen wird das FVI von über 160 Mitgliedern aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Wissensvermittlung und das Aufzeigen von Zukunfttrends auf dem Gebiet der vorausschauenden Instandhaltung sind die besonderen Anliegen der gemeinnützigen Organisation. Ehrenamtlich geführt wird das FVI von einem fünfköpfigen Vorstand. Über die virtuelle Integrationsplattform Instandhaltung-IPIH erfolgt Erfahrungsaustausch und Vermittlung von vorhandenen Wissenspotential. Die Sensibilisierung der Anwender und des Führungspersonals für die Sicht der Instandhaltung – vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsfaktor – als Teil der Wertschöpfungskette wird aktiv betrieben.
* Quelle: Satistisches Bundesamt (Quelle: VFI-VDMA, Fraunhofer IML und WZL, 03/2006)

Pressekontakt:
FVI-Forum Vision Instandhaltung, Joseph-von-Fraunhofer-Straße 2-4, 44227 Dortmund, Robert L. Bitzan, Telefon: +49 9352 / 1447, mailto:presse@fvi-ev.de