Deutsche wünschen sich Unternehmenschef zum Anfassen

Familienunternehmen haben ein gutes Image und sind als Arbeitgeber sehr beliebt. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Verband Die Familienunternehmer in Auftrag gegebene TNS Emnid-Umfrage unter 1.409 Deutschen.

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74 Prozent der Befragten gaben an, lieber in einem inhabergeführten Familienunternehmen arbeiten zu wollen als in einem managementgeführten Kapitalmarktunternehmen. Bei den 30 bis 39-Jährigen bevorzugen sogar 80 Prozent eine Tätigkeit in einem Familienunternehmen. Eine gleichzeitig durchgeführte Straßenumfrage offenbart die Gründe: besseres Arbeitsklima, höhere Wertschätzung der Mitarbeiter sowie ansprechbare und langfristig orientierte Unternehmenschefs werden vor allem in inhabergeführten Familienunternehmen vermutet.

„Die Umfrage zeigt, welch hohen Stellenwert Familienunternehmen in der Bevölkerung haben“, sagt Patrick Adenauer, Präsident von „Die Familienunternehmer“. „Wir würden uns deshalb wünschen, dass die Parteien bei der Steuer- und Wirtschaftspolitik stärker die Bedürfnisse der Familienunternehmen berücksichtigen und nicht ausschließlich auf die großen Publikumsgesellschaften aus dem DAX schauen.“

Derzeit ist mehr als jeder zweite deutsche Arbeitnehmer in einem Familienunternehmen beschäftigt. 95 Prozent der deutschen Firmen gelten als Familienunternehmen. Die 500 größten Familienunternehmen steigerten zwischen 2003 bis 2005 die inländische Belegschaft um 10 Prozent auf 2,2 Millionen Mitarbeiter. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum reduzierten die 30 DAX-Konzerne ihre Belegschaft um 3,5 Prozent auf rund 1,6 Millionen Beschäftigte.

Weitere Informationen unter www.familienunternehmer.eu.

Über Die Familienunternehmer – ASU:
„Die Familienunternehmer – ASU“ wurden von Unternehmern für Unternehmer als eine marktwirtschaftlich ausgerichtete Interessenvertretung für Eigentum und Freiheit gegründet (Gründungsjahr: 1949). Geführt wird der Verband von den Unternehmern selbst – diese bestimmen die inhaltliche Ausrichtung. Als ordentliches Mitglied kann ein Unternehmer aufgenommen werden, dessen Unternehmen sich maßgeblich in Besitz seiner und/oder weiterer Familien bzw. in seinem alleinigen Besitz befindet. Die Familie(n) bzw. Einzelpersonen muss (müssen) aktiv an der Führung des Unternehmens beteiligt sein oder diese maßgeblich beeinflussen. Die derzeit rund 5.000 Mitglieder führen ihre Familienunternehmen in allen Branchen. Sie beschäftigen rund 1,7 Millionen Mitarbeiter und erzielen einen Jahresumsatz von mehr als 180 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Die Familienunternehmer – ASU, Barbara Vogt, Reichsstraße 17, 14052 Berlin, Telefon: +49 30 / 300 65 – 340, Fax: +49 30 / 300 65 – 390, vogt@familienunternehmer.eu