Hightech für Handy, Hüfte und Zylinder

Keramik zählt zu den ältesten Errungenschaften der Menschheit. Viele Gebrauchsgegenstände unseres täglichen Lebens sind ohne sie nicht denkbar. Dabei ist Keramik weit mehr als das Material, aus dem Geschirr, Vasen oder Waschbecken hergestellt werden – weiterentwickelt zur Hochleistungskeramik ist sie einer der bedeutendsten Hightech-Werkstoffe.

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Als Hüftgelenksimplantat, Zylinderlaufflächenverstärkung im Motorblock, Dicht- und Regelscheibe im Wasserhahn, Ventil in der Kaffeemaschine oder Träger elektronischer Schaltungen im Mobiltelefon, Computer und iPod, kommt Hochleistungskeramik überall dort zum Einsatz, wo die Ansprüche an mechanische, thermische und chemische Eigenschaften besonders hoch sind. Als einer der international führenden Anbieter für technische Keramik entwickelt, produziert und vertreibt die CeramTec AG aus Plochingen am Neckar weit mehr als 10.000 verschiedene Komponenten für die Automobil- und Elektronikindustrie, die Medizintechnik sowie den Maschinen- und Gerätebau.

Die Vielfalt der Kunden ergibt sich aus der Fülle der Einsatzmöglichkeiten von Keramik. Die verschiedenen Keramikwerkstoffe zeichnen sich durch unterschiedlichste Eigenschaften, wie beispielsweise sehr große Härte, hohe Verschleiß- und Hitzebeständigkeit, elektrische Isolationsfähigkeit oder auch gut reproduzierbare Oberflächenstrukturen, aus. „Viele Produkte können erst durch den Einsatz von Hochleistungskeramik wirtschaftlich und technisch sinnvoll hergestellt werden“, sagt Dr. Ulf-D. Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der CeramTec AG. „Gerade dort, wo Metall an Grenzen stößt, gewinnt Keramik immer mehr an Bedeutung.“

Kundenspezifische und passgenaue Systemlösungen stehen bei CeramTec im Mittelpunkt – das Gros der Komponenten ist „maßgeschneidert“. Für Autohersteller beispielsweise hat CeramTec ein pulvertechnisches Verfahren zur Herstellung von keramischen Formteilen, so genannten Preforms, entwickelt, die sich beim Gießen nahtlos mit dem Aluminium des Motorblocks verbinden. Derartige Verbundwerkstoffe – auch Metal-Matrix-Composits, MCC, genannt – verlängern die Lebensdauer von Bauteilen maßgeblich.

Rund ein Drittel des Unternehmensumsatzes bei CeramTec entfällt auf den Bereich Automotive. Neben den genannten Anwendungen kommen Keramiklösungen unter anderem in ABS-Systemen, Xenonlichtern und Rückfahrsensoren zum Einsatz – und tragen hier seit Jahren serienmäßig zur Fahrsicherheit, zum Komfort und zur Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen bei. In der Medizintechnik werden zunehmend Produkte aus Metall durch Hochleistungskeramik ersetzt; so steht die Biolox-Keramik von CeramTec seit über 30 Jahren für extrem verschleißfesten und körperverträglichen Hüftgelenksersatz. Die keramischen Implantatkomponenten Kugelkopf und Pfanneninsert tragen dazu bei, dass die aseptische Lockerungsrate – sie beziffert die Zahl der Fälle, in denen es ohne Einfluss von bakteriellen Infektionen nach der Operation zu einer Lockerung der eingesetzten Prothesen kommt – signifikant zurückgeht. Ihr Marktanteil wächst beständig – mit zweistelligen Zuwachsraten.

Weitere Informationen unter www.ceramtec.com.

Über Ceramtec AG:
Die Ceramtec AG aus Plochingen am Neckar gehört zu den international führenden Anbietern für technische Keramik. Das Unternehmen aus der Region Stuttgart, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1903 zurückreichen, produziert weit mehr als 10.000 verschiedene Bauteile aus Hochleistungskeramik für die Elektronikindustrie, den Automobilbau, die Medizintechnik sowie den Maschinen- und Gerätebau. An weltweit 15 Standorten – sechs davon in Deutschland – beschäftigt die CeramTec AG rund 3.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 320 Millionen Euro.

Pressekontakt:
CeramTec AG, Jörg Kochendörfer, Fabrikstraße 23-29, 73207 Plochingen, Tel. +49 7153 / 611416, Fax +49 7153 / 611673, j.kochendoerfer@ceramtec.de