Infrarot-Strahler mit neu entwickeltem QRC Reflektor für Solarzellen

Viele empfindliche Wärmeprozesse laufen schneller, effizienter und um einiges stabiler ab, wenn Infrarot-Strahler mit dem neu entwickelten Reflektor QRC zum Einsatz kommen. Umfangreiche Tests bei Heraeus, aber auch vor Ort bei den ersten Anwendern, zeigen, dass die Temperaturbeständigkeit des neuen Reflektors für einen gleichmäßigeren Prozessverlauf sorgt. Der neue QRC (quartz reflective coating) Reflektor besteht aus hochreinem synthetischen Quarzmaterial, mit dem das Quarzglas-Leuchtrohr beschichtet wird. Heraeus Noblelight stellte Infrarot-Strahler mit dem neuen, integrierten Reflektor auf der „22nd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ Anfang September in Mailand vor.

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Solarzellen sollen die Sonnenenergie möglichst gut nutzen. Ein Anti-Reflexcoating sorgt bei den Solarzellen für ein wesentlich besseres Absorptionsverhalten. Diese Beschichtung findet im Vakuum und bei hohen Temperaturen statt. Es hat sich gezeigt, dass solche Hochtemperatur-Prozesse durch den Einsatz von Infrarot-Strahlern mit dem neuen QRC Reflektor wesentlich stabiler ablaufen können, denn Prozessparameter wie die Temperatur oder die Einwirkzeit können besser eingehalten werden. Das steigert die Energieeffizienz einer Anlage.

Anders als bei anderen Quarzreflektoren besteht der QRC Reflektor nicht aus einer extern angebrachten Quarzschale, sondern aus einer Schicht aus synthetischem Quarzglas direkt auf dem Infrarot-Strahler. So ist der Strahler sehr kompakt und benötigt weniger Raum. Mit dem QRC Reflektor ist es Heraeus Noblelight gelungen, erstmalig einen direkt am Strahler sitzenden Reflektor für Vakuumanwendungen herzustellen.

Das synthetische Quarzmaterial ist hochrein und zeigt eine Reflektivität die nicht ganz so effektiv ist wie die einer Goldbeschichtung, aber besser als jeder Reflektor aus Edelstahl. Der Quarzreflektor ist sehr gut hitzebeständig bis etwa 1000°C und ebenso beständig gegen Säuren, Laugen und andere aggressive Stoffe. So können Strahler mit diesem Reflektor auch bei Fertigungsschritten eingesetzt werden, die eine regelmäßige Reinigung der Anlage mit schärferen Reinigungsmitteln erfordert.

Infrarot-Strahler sind kompakt gebaut und übertragen große Energiemengen ohne ein Kontaktmedium. Das macht Wärmeprozesse im Vakuum möglich und hilft zudem, wertvollen Produktionsplatz effizient zu nutzen. Gegenüber Metallrohrstrahlern, den Wärmequellen, die bisher häufig unter Vakuumbedingungen eingesetzt wurden, besitzen Infrarot-Strahler von Heraeus Noblelight eine höhere Leistungsdichte und sind erheblich reaktionsschneller. So können Wärmeschritte schneller und wesentlich kontrollierter durchgeführt werden.

Weitere Informationen unter www.heraeus.com.

Über Heraeus Noblelight GmbH:
Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China, Australien und Puerto Rico, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2006 einen Jahresumsatz von 88 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 651 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Sensoren, Dental- und Medizinprodukte, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz über 10 Milliarden Euro und weltweit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit über 155 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.

Pressekontakt:
Heraeus Noblelight GmbH, Reinhard-Heraeus-Ring 7, 63801 Kleinostheim, Dr. Marie-Luise Bopp, Telefon: +49 6181 / 35-8547, marie-luise.bopp@heraeus.com