Kompostierbare Folien aus biologischen Rohstoffen

Kunststoff- und Papierhersteller Alesco präsentiert auf der Interpack 2008 in Düsseldorf eine kompostierbare Coex-Folien auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Neben dem reinen Folienprodukt gehören auch bedruckte und unbedruckte Beutel und Säcke zum zertifizierten Angebot.

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Mit den Produkten gehört das Unternehmen zu den ersten Anbietern dieser neuen, innovativen Folienart für Food- und Non-Food Verpackungen in Europa. Unter dem Motto „From Nature for Nature“ hat Alesco in Zusammenarbeit mit mehreren namhaften Rohstoffzulieferern eine innovative Biofolie entwickelt, deren Umweltverträglichkeit jetzt von DIN CERTCO, der Zertifizierungsgesellschaft der TÜV Rheinland Gruppe und des Deutschen Instituts für Normung e.V., durch das Kompostierbarkeits-Zertifikat bestätigt wurde.

Das Granulat, das für die Herstellung der Folie verwendet wird, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Maisstärke. Dadurch kann die Biofolie am Ende ihres Produktlebens über die Biotonne beim Verbraucher in den natürlichen Rohstoffkreislauf zurückkehren und muss nicht deponiert oder verbrannt werden. Aktuell sind die kompostierbaren Folienprodukte von Alesco deshalb auch von der Abgabe an den Grünen Punkt befreit.

„Als Verpackungshersteller sehen wir uns in der Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Nachkommen. Deshalb haben wir uns bei der Entwicklung unserer Biofolie nicht nur Gedanken über die Vermeidung von Abfällen gemacht, sondern wie wir in allen Stufen, die eine Verpackung durchläuft, nachhaltig umweltschonend arbeiten können“, so Geschäftsführer Philipp Depiereux. Die umweltfreundliche Biofolie von Alesco bringt durch ihren ganzheitlichen Entwicklungansatz daher auch Marketingvorteile: Das positive Image der Verpackung geht auch auf die in ihr verpackten Produkte und das herstellende Unternehmen über.

„Der Verbraucher soll die Verpackung als eine neue Foliengeneration erkennen können und gleichzeitig sollte sie die gleichen verkaufsfördernden Eigenschaften besitzen wie konventionelle Verpackungsfolien“, erklärt Stephan Wilkens, Leiter der Anwendungsentwicklung und Projektleiter Biofolien. Das Ergebnis der fast dreijährigen Entwicklungsarbeit ist eine umweltfreundliche Biofolie, die ihren eigenen Charakter besitzt und zugleich in Bezug auf Stabilität, Brillanz und Bedruckung mit der konventionellen Folie vergleichbare Eigenschaften besitzt.

Bereits heute wird die Biofolie von Alesco als fertig konfektionierter und bedruckter Obst- und Gemüsebeutel eingesetzt. Andere Kunden erhalten die Folie als Halbfertigprodukt zur eigenen Weiterverarbeitung.

Weitere Informationen unter www.alesco.net

Über Alesco:
Die Alesco GmbH & Co. KG (ehemals Schoeller-Aldo) ist einer der traditionsreichsten Kunststoffverarbeiter in Deutschland. Die vier Geschäftsführer Gunter Depiereux, Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen und Heinz Mundt haben sich das Thema Corporate Social Responsibility auf die Fahnen geschrieben: Neue Produkte auch aus nachwachsenden Rohstoffen und Verarbeitungsmethoden sind dabei genauso wichtig wie die Förderung des Umweltschutzes durch schonende Herstellungsverfahren und die Übernahme sozialer Verantwortung. Alesco beschäftigt an den beiden Standorten Langerwehe und Alsdorf bei Aachen 210 Mitarbeiter. Jährlich werden hier rund 50.000 Tonnen Kunststoff zu flexiblen Folienverpackungen verarbeitet.

Pressekontakt:
Alesco GmbH & Co. KG, Schönthaler Straße 55-59, 52379 Langerwehe, Telefon: +49 2423 / 402-0, Fax: +49 2423 / 402-102, info@alesco.net