Logistik-Teilnehmer für RFID-Studie gesucht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert im Rahmen des Forschungsprogramms „next generation media“ das Forschungszentrum Ko-RFID, das das Kollaborationspotential für die RFID-Technologie identifizieren und bewerten soll.

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Die RFID-Technologie zählt aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu den erfolgversprechendsten Innovationen in der Logistik. In den letzten Jahren wurde eine Großzahl von Projekten im RFID-Umfeld initiiert, deren Umfang von kleinen Machbarkeitstests bis zu unternehmensübergreifenden Implementierungen reichte. Während einige in den Produktivbetrieb überführt werden konnten, wurden andere aufgrund von technischen Problemen oder ausbleibendem wirtschaftlichen Erfolg eingestellt. Dies wirft die Frage nach den Einflussfaktoren einer erfolgreichen RFID-Einführung auf.
– Welche Bedeutung hat die gewählte Implementierungsstrategie auf den Projekterfolg?
– Welche Rolle spielt eine sorgfältige Partnerauswahl?
– Woran scheitern die meisten RFID-Projekte?
– Wie können Ungleichgewichte in der Verteilung von Kosten und Nutzen zwischen mehreren Unternehmen überwunden werden?

Diese Fragen versuchen Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen des Projekts Ko-RFID zu beantworten.

Weitere Informationen unter www.ko-rfid.de/studie.

Über Ko-RFID:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert im Rahmen des Forschungsprogramms „next generation media“ das Forschungszentrum Ko-RFID „Effiziente Kollaboration in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen“. Das Forschungskonsortium bilden: Gerry Weber AG, Daimler Chrysler AG, Gustav Wellmann GmbH & Co. KG, SAP AG, Technische Universität Berlin Bereich Logistik, Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Ottovon- Guericke-Universität Magdeburg. Das mit insgesamt fünf Millionen Euro geförderte Projekt ist gestartet und läuft zunächst drei Jahre.

Im Rahmen des Forschungszentrums Ko-RFID wird das Kollaborationspotential für die RFID-Technologie identifiziert und bewertet. Insbesondere wird dabei die gemeinsame Nutzung einer RFID-Infrastruktur und darauf aufbauenden IT- und Logistikdiensten durch Partner der Wertschöpfungskette untersucht. Kollaboration bedeutet in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit der Unternehmen, vom Lieferanten, über Logistikdienstleister, zum Hersteller, bis in den Vertrieb, die RFID-Technologie verwenden.

Pressekontakt:
Institut für Wirtschaftsinformatik, Julia Gusman, Humboldt-Universität zu Berlin, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin, Telefon: +49 30/ 2437-5279, Fax: +49 30 / 2093-5741, gousmanj@wiwi.hu-berlin.de