Intelligente Radar-Falle überführt Einbrecher

Mit einer Radar-Falle für Einbrecher zeigt das Sicherheitstechnologie-Unternehmen Haverkamp einen Neuheit in der Detektionstechnik. Unter anderem kann dieses neue Überwachungssystem namens Radargard sogar einen Einbrecher ausmachen, der heranrobbt. Möglich wird dies durch eine neue Radartechnik, deren Erfassungsbereich intelligent, ganz konkret und digital über die Software festgelegt werden kann.

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Radargard überwacht Zäune, Mauerkronen, Flächen, Fassaden, Dächer und arbeitet zuverlässig selbst bei widriger Witterung. Fehlalarme seien weitestgehend ausgeschlossen, so die Sicherheitsspezialisten von Haverkamp. Das Sicherheitstechnologie-Unternehmen hat das Radarprinzip über mehrere Jahre entwickeln lassen, umfangreich getestet und setzt diese Technologie bereits ein.

Als Ideengeber für diesen neuerlichen Quantensprung in der Sicherheitstechnologie steht die Automobil-Industrie. Dort stellt ein Radarsystem in Fahrzeugen der Luxusklasse unter anderem fest, ob der Autofahrer früh genug vor einem Hindernis bremst, und leitet notfalls selbst ein Bremsmanöver ein. Auch wird diese Technik in einigen Autos als sogenannter Totwinkel-Assistent eingesetzt. Radar (Radio Detection and Ranging) steht für Erkennungs- und Ortungsverfahren und -geräte auf der Basis elektromagnetischer Wellen.

Dieses Funktionsprinzip, übertragen auf die Sicherheitstechnologie: Radargard von Haverkamp sendet im 24-Giga-Hertz-Frequenzbereich kontinuierlich absolut unschädliche elektromagnetische Wellen als sogenanntes Primärsignal aus, empfängt die von Objekten reflektierten Wellen wieder als Sekundärsignal und wertet dieses Echo nach individuell festzulegenden Kriterien aus. So können Informationen über Objekte gewonnen werden, die sich in den Erfassungsbereich der Sensoren bewegen. Diese Informationen teilen mit, wo sich ein bestimmtes Objekt befindet, in welche Richtung und wie schnell es sich bewegt. Die Signalverarbeitungs-Software ist mit unterschiedlichsten Algorithmen, quasi Bewegungsmustern, gefüttert. Somit können Tiere wie Katzen, Hunde, Vögel oder in Waldgebieten Wildtiere, aufgrund ihrer Verhaltens- und Bewegungsmuster ausgeschlossen werden. Menschen, auch rennend oder robbend, sowie Fahrzeuge werden sehr wohl erkannt.

Auch in kurzer Entfernung vom Sender erreichen die ellipsenförmig ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen ihre volle Ausdehnung. Diese Ausdehnung wiederum kann auf den gewünschten Anwendungsbereich angepasst werden, wodurch selbst kleine Teilräume, wie offizielle Zugänge zum Grundstück beispielsweise, aus der Detektion herausgenommen werden können.

Radargard ist weltweit eines der wenigen Peripheriedetektionssysteme überhaupt, das Alarmobjekte in definierten Bereichen bis zu einer Höhe von 15 Metern, mit Position, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung, unabhängig von Nebel, Regen, Schnee oder Hagel, erkennt und diese Daten zur Weiterverarbeitung bereitstellt.

Ein Radargard Sensor kann in eine Richtung bis zu 100 Meter mit einer Fläche von mehr als 1.000 m² überwachen. Es können mehrere Sensoren in ein System eingebunden werden. Die Stromversorgung der Sensoren erfolgt über eine CAN-Bus Datenleitung. Das sogenannte Volumendetektionssystem Radargard von Haverkamp ist zudem unter anderem mit Video-Systemen zu kombinieren und kann dynamische Kameras punktgenau auf ein Alarmobjekt steuern. Ein Radargard Sensor hat die Größe etwa eines DIN-A4-Blattes. Die Sensoren können durch Abdeckungen optisch in ihre Umgebung eingepasst werden, ohne dass der Wirkungsgrad der Technologie eingeschränkt wird.

Das Zaunüberwachungssystem Radargard von Haverkamp kann auf der Security-Messe 2008 (7. bis 10. Oktober 2008) in Essen, Halle 3, Stand 714 begutachtet werden.

Weitere Informationen unter www.haverkamp.de.

Pressekontakt:
Haverkamp GmbH, Silke Gärtner, Zum Kaiserbusch 26-28, 487165 Münster, Telefon: +49 251 / 62 62 127, Fax: +49 251 / 62 62 188, info@haverkamp.de