Modul vereinfacht Management beim Kondensatservice

Um Planung, Konstruktion und Installation von Hochdruckkondensatanlagen zu vereinfachen, hat Loos nun ein kompaktes Modul entwickelt. Der Einsatz des Hochdruck Kondensatservicemoduls CSM-CC empfiehlt sich ab einem Hochdruckkondensatanteil ab etwa 50 %.

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Beim Großteil aller Dampfkesselanlagen wird anfallendes Kondensat über offene Kondensatbehälter oder den Speisewasserbehälter zurück in den Wasser-Dampfkreislauf geführt. Bei Kondensattemperaturen über 100° C kommt es dabei zu einer Ausdampfung. Abhängig von Druck und Temperatur des Kondensats gehen große Kondensatmengen als Nachdampf über das Dach verloren. Dieser Energie- und Wasserverlust muss durch zusätzliche Brennstoffzufuhr und entsprechend aufbereitetes Zusatzwasser ausgeglichen werden.

Je nach Verwendungszweck der Dampfkesselanlage können Kondensatraten und Kondensatparameter variieren. Werden Produkte direkt mit Dampf behandelt wird das anfallende Kondensat aus Verschmutzungsgründen oft nicht zurückgeführt. Bei den meisten Anlagen findet jedoch eine indirekte Beheizung über Wärmetauscher statt. Um Fremdstoffeinbruch ausschließen zu können werden Kondensatüberwachungseinrichtungen in den Kondensatrücklauf integriert.

Das überwachte Hochdruckkondensat könnte dann ohne Entspannungsdampfverluste in eine gemeinsame Hochdruckkondensatanlage eingeleitet werden. Die Brennstoffmenge, der Frischwasserbedarf und der Einsatz von chemischen Dosiermitteln zur Wasseraufbereitung werden drastisch reduziert. Im Vergleich zu offenen Kondensatsystemen können Brennstoffeinsparungen bis zu 12% realisiert werden.

Waren die Planung, Konstruktion und Installation von Hochdruckkondensatanlagen bisher sehr aufwendig, hat Loos nun ein kompaktes Modul entwickelt. Der Einsatz des Hochdruck Kondensatservicemoduls CSM-CC sollte ab einem Hochdruckkondensatanteil ab 50% in Betracht gezogen werden. Das Modul wird auftragsbezogen dimensioniert und besteht aus einem wärmeisolierten Druckbehälter und den auf einer Klemmschiene verdrahteten Sensoren, Aktoren und Armaturen. Pumpenmodule und ein Steuerschrank mit komfortabler Touch-Panel Bedienung runden das Angebot ab. In der Kondensatbehältersohle befindet sich ein Aufheizdüsenrohr mit dem das Kondensat auf Temperatur und Druck gehalten wird. Abhängig von Brennstoffkosten, Kondensatparametern und Betriebszeiträumen der Kesselanlagen sind Amortisationsdauern ab einem Jahr zu erzielen. Nicht nur für Neuanlagen sondern auch zur Nachrüstung vorhandener Loos-Kesselanlagen ist das Modul hervorragend geeignet.

Weniger Schnittstellen reduzieren die Zeiten zur Planung, Disposition und Montage drastisch und verbessern gleichzeitig die Planungssicherheit. Der Betreiber profitiert durch einen erhöhten Automatisierungsgrad, der kostengünstigen Teleserviceoption und dem Einsparungspotential einer ökonomisch-ökologisch optimierten, modularen Energieerzeugungsanlage.

Weitere Informationen unter www.loos.de.

Pressekontakt:
Loos Deutschland GmbH, Nürnberger Straße 73, 91710 Gunzenhausen, Telefon: +49 9831 / 56222, Fax: +49 9831 / 5692222, marketing@loos.de