Ringspaltkugelmühle mahlt im Nanobereich

Auf der European Coatings Show 2009 in Nürnberg demonstriert Romaco FrymaKoruma Mühlentechnologie für gehobene Ansprüche. Die Ringspaltkugelmühle Coball-Mill von FrymaKoruma eignet sich für die Feinstvermahlung von Produkten. Durch die flexible Einstellung der Prozessparameter ist die Technologie vielseitig einsetzbar. Sie überzeugt durch ihre reproduzierbaren Ergebnisse, insbesondere die Maßstabsübertragbarkeit, die Temperaturführung sowie den gleichmäßigen Energieeintrag in das gesamte Mahlgut.

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Die Ringspaltkugelmühle Coball-Mill von Romaco FrymaKoruma dient der Feinstvermahlung von Produkten. Innerhalb der Farben- und Lackindustrie wird die Mühle zur Vermahlung von Farbpigmenten, Druck- und Textilfarben sowie verschiedenen Lacken, auf Wasser- oder Lösungsmittelbasis, eingesetzt. Die Mühle ist nach dem Rotor-Stator-Prinzip konzipiert. Das System ermöglicht Partikelgrößen bis in den Nanobereich von weniger als 0,1 Mikrometern (µm) und eignet sich zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte.

Mit einer Breite von 6,5 bis 17 Millimetern ist der Mahlraum verhältnismäßig eng, was signifikant hohe Scherenergieeinträge von sechs bis acht Megawatt pro Kubikmeter zulässt. Der konische Mahlspalt kann bis zu 80 Prozent mit Mahlkugeln befüllt werden, die durch den schnell drehenden Rotor stark beschleunigt werden. Die vergleichsweise große Wärmeaustauschfläche der Rotor- und Statorelemente sowie des Deckels sorgt für eine optimale Kühlung während des Produktionsprozesses.

Die Technologie der Coball-Mill zeichnet sich durch die genau definierte Verweilzeit des Mahlguts aus. Aufgrund des konischen Aufbaus des Mahlraums legt jedes Produktelement den gleichen Weg zurück und ist identischen Prall-, Stoß- und Reibkräften ausgesetzt. Sämtliche Prozessparameter lassen sich zudem an die speziellen Erfordernisse der zu verarbeitenden Materialien anpassen und sind absolut reproduzierbar. Der Mahlspalt, die Umfanggeschwindigkeit des Rotors sowie die Durchflussgeschwindigkeit des Produktes sind individuell einstellbar; sowohl Größe und Beschaffenheit der Mahlkugeln als auch deren Füllgrad können individuell angepasst werden.

Beim Produktaustrag werden die Mahlperlen mittels eines Siebtrennsystems vom gemahlenen Produkt getrennt und zurück in den Mahlraum geleitet. Während der vollautomatischen Reinigung mit Cleaning in Place (CIP) verweilen die Mahlkugeln im Mühleninneren, was die Reinigungsprozesse erheblich vereinfacht und beschleunigt. Die kurzen Reinigungszeiten und schnellen Produktwechsel sind Indikatoren der Wirtschaftlichkeit der FrymaKoruma Coball-Mill.

Zu sehen ist die Coball-Mill auf der European Coatings Show (31. März bis 02. April 2009, Nürnberg) in Halle 10.0 am Stand 10-336.

Mehr Informationen unter www.romaco.com.

Pressekontakt:
Romaco Group, Egbert Heid, Am Heegwald 11, 76227 Karlsruhe, Telefon: +49 7631 / 7067 0, Fax: +49 7631 / 7067 29, egbert.heid@romaco.com