Anlage entgratet mittels Thermik

Die ATL GmbH (Luhden) stellt mit der iTEMPlastics eine spezielle Anlage zum thermischen Entgraten von Kunststoffteilen vor.

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Beim Kunststoff-Spritzgussverfahren liegt es in der Natur in der Sache: Nach der Fertigung weisen die Werkstücke Grate – oft genug an schwer zugänglichen Stellen – auf, die vor der Weiterverarbeitung noch entfernt werden sollen. Das so genannte thermische Entgraten (TEM) hat sich hierbei als Standard etabliert: Durch Zünden eines Gasgemisches werden mittels des Verbrennungsprinzips bei hohen Temperaturen die Grate beseitigt. Die ATL GmbH (Luhden) stellt mit der iTEMPlastics eine spezielle Anlage zum thermischen Entgraten von Kunststoffteilen vor.

Mit über zwölf Jahren Erfahrung in TEM-Prozessen hat das Unternehmen nun eine Maschine entwickelt, die spezielle Anforderungen aus der Kunststoff-Verarbeitung aufgreift. Herausragend ist dabei die besondere Kammergröße der iTEMPlastics – mit 420mm x 420mm x 800mm ist es in der Anlage möglich, auch größere Volumina von Bauteilen gleichzeitig zu bearbeiten. „Dies bewirkt eine hohe Effizienz des Verfahrens und macht das thermische Entgraten nun auch für Massenbauteile attrativ, für die TEM bislang als zu teuer galt“, erläutert Jörn Struckmann, Geschäftsführer der ATL GmbH.
Umfangreiche Testreihen mittels eines ersten Prototyps der Maschine belegen die sehr guten Entgrat-Ergebnisse. Die Basis dafür bildet eine spezielle Niederdruck-TEM-Technologie. Bei einem Reaktionsdruck von 20bis 40 bar werden die Bauteile verarbeitet. Bestandteil der Maschine ist zudem eine Vakuumpumpe, die vor dem Zünden des Gases die Umgebungsluft aus der Kammer zieht und somit homogene Umgebungsbedingungen in der Kammer erzielt. „Damit lassen sich für alle thermoplastischen Kunststoff sehr gute Entgratresultate erzielen“, unterstreicht Jörn Struckmann.
Besonders großen Wert haben die Entwickler nicht nur auf ein ansprechendes Design gelegt, das sich vom Maschinenbau klassischen Zuschnitts abhebt. Zugleich wurde insbesondere an Wartung und Effizienz der Anlage gedacht: 2Durch unser neues Design konnten wir eine bessere Zugänglichkeit zu der Anlage erreichen. Dies bedeutet bessere Wartungsmöglichkeiten, vor allem eine schnellere Wartung und damit stark verkürzte Wartungszeiten“, so Struckmann. Neben der Maschine selbst liefert ATL auch jede Menge Service: Schulungen, Installation und Einweisung vor Ort sorgen für eine rasche Inbetriebnahme der Maschinen.
Neben der Auslieferung der ersten iTEMPlastics noch in diesem Jahr plant ATL zudem, eine Anlage selbst in Betrieb zu nehmen und somit auch die Lohnentgratung von Kunststoffteilen anzubieten.

Weitere Informationen unter www.atl-luhden.de

Pressekontakt:
AnlagenTechnik Luhden GmbH, Hainekamp 2, 31711 Luhden, Telefon: +49 57 22 / 99 21 9-0, Fax: +49 57 22 / 81 80 1, info@atl-luhden.de