Elster Plus verschlüsselt Steuerdaten am sichersten

Geschäftsleute und Unternehmen sollten bei der Übermittlung ihrer Steuerdaten an das Finanzamt unbedingt auf Sicherheitsstandards achten. Bei dem kostenlos von den Finanzverwaltungen angebotenen Elster-Programm sollte man sich für die Varianten mit dem höherem Leistungsumfang und entsprechenden Sicherheitsstandards entscheiden, rät das Unternehmensportal MittelstandsWiki.

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„Für Geschäftskunden sind vor allem die Optionen Elster-Spezial und Elster-Plus interessant, da sie eine besonders sichere Übermittlung der Daten für wenig Geld garantieren“, sagte Carsten Sommer vom Elster-Onlineshop dem Portal.

Generell seien alle ElsterOnline-Angebote kostenfrei, jedoch werde für entsprechende Sicherheitsoptionen zusätzliche Hardware im Wert von bis zu 150 Euro fällig. Dies garantiere dann aber auch die Sicherheit der übermittelten Steuerdaten.

Bei den Elster-Varianten ohne entsprechende Hardware werde lediglich eine Datei mit einem Softwarezertifikat übermittelt. Dieses Zertifikat aber könne von Unbefugten oder auch von simpler Hacker-Software relativ problemlos zur Manipulation der Daten benutzt werden.

Für Elster-Spezial werde ein Sicherheitsstick für rund 40 Euro mit dem elektronischen Zertifikat benötigt. „Er sieht aus wie ein Memory-Stick und wird auch über den USB-Anschluss am Rechner angebracht“, erläuterte Carsten Sommer. Nach drei falschen PIN-Eingaben werde der Stick gesperrt und kann dann auch mit den bisherigen Schlüsseln nicht mehr benutzt werden.

Die höchsten Sicherheitsstandards biete gegenwärtig Elster-Plus, allerdings entstehen neben dem Anschaffungspreis von bis zu 150 Euro noch laufende Kosten, die je nach Anbieter stark variieren. Dafür könne das Zertifikat auch bei anderen Verfahren, wie Online-Mahnungen oder elektronischen Einkommensnachweisen genutzt werden.

Pressekontakt: Thomas Jannot, just 4 business GmbH, Kranzhornstr. 4b, 83043 Bad Aibling, Telefon +49 8061 91019, E-Mail projekt@mittelstandswiki.de, www.mittelstandswiki.de