Ölresistente Zahnriemen ersetzen Ketten

Automobilhersteller zeigen großes Interesse an ölresistenten Zahnriemen. Der erste Conti Oil Runner wird als Ölpumpenantrieb verwendet.

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Der Conti Oil Runner überträgt dank einer faserverstärkten HNBR-Mischung und einem speziellen Zugstrang Antriebskräfte auch in Ölumgebung und unter extremen Temperaturen sicher und zuverlässig. Damit ist der Zahnriemen prädestiniert für den Antrieb von Ölpumpen oder Nockenwellen-Steuertrieben – und kann gegenüber Zahnketten deutlich punkten. Denn im Vergleich mit seinen metallischen Wettbewerbern bietet der Hightech-Riemen viele Vorteile: Die Reibungsverluste verringern sich, das Geräuschverhalten wird verbessert und die Längung des Triebmittels maßgeblich reduziert.

Zunächst soll der innovative Riemen seine Stärken beim Antrieb der Ölpumpe in 4-Zylinder-Motoren ausspielen. Dort treibt er – im gleichen Bauraum wie die Stahlkette – in einer über 120° C heißen Ölumgebung sicher die Ölpumpe an – ein Motorleben lang. Um diesen hohen Anforderungen gewachsen zu sein, enthält der Conti Oil Runner nur das Beste: Die faserverstärkte HNBR Mischung quillt in Öl nicht auf und ermöglicht extrem hohe Einsatztemperaturen. Hinzu kommt ein innovativer Glasfaserzugstrang, der durch eine besondere Konstruktion in Kombination mit einer neuartigen Beschichtung eine enorme Medienbeständigkeit erreicht. Diese garantiert auch nach langer Betriebszeit eine hohe Sicherheit gegen Riemenriss.

Da der Zweischeibentrieb, bestückt mit einem Conti Oil Runner, keinen Spanner benötigt, kann das System sogar deutlich günstiger als ein Kettentrieb angeboten werden. In Nockenwellenantrieben schont der Riemen außerdem die Umwelt: Er reduziert den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs und verbessert das Emissionsverhalten. Das optimierte Geräuschverhalten erhöht zudem den Komfort für den Fahrer. Bei der Konstruktion sparsamer, umwelt- und klimafreundlicher Motoren greifen die Automobilhersteller deshalb immer öfter zum Zahnriemen statt zur Kette. Dies kommt auch dem Autofahrer zugute, da sich die Kfz-Steuer für Neufahrzeuge in Deutschland seit Juli 2009 auch nach der CO2-Emission bemisst. Auch die Europäische Union plant ab dem Jahr 2010 Strafzahlungen für Fahrzeughersteller, wenn der CO2-Ausstoß über einem gesetzlich zugelassenen Grenzwert liegt.

Weitere Informationen unter www.contitech.de.

Pressekontakt:
Contitech, Vahrenwalder Str. 9, 30165 Hannover, Mario Töpfer, Telefon: +49 511 / 938-02, info@contitech.de