Maschinenbau
Limax bietet maßgeschneiderte Auslegung des Antriebes

Limax steht für Linearantrieb mit Maximaler Hubkraft. Trotz der schlanken Bauform des Antriebs mit 60 bzw. 80 mm Durchmesser, können mit dem Limax Hubkräfte bis zu 5.000 Newton realisiert werden. Der Antrieb kommt daher vor allem in beengten Platzverhältnissen zum Einsatz, bei denen hohe Hubkräfte erforderlich sind.

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Die Oberfläche besteht komplett aus rostfreiem Edelstahl. Darüber hinaus ist der Antrieb strahlwassergeschützt (IP65). Somit ist die technische Voraussetzung für den Einsatz in Außenbereichen oder aggressiven Umgebungen gegeben. Staubige, feuchte oder korrosive Umweltbedingungen stellen kein Problem dar. Die edle Optik ermöglicht darüber hinaus auch die Verwendung im Sichtbereich von Maschinen und Anlagen oder auch den Einbau in Gebäude-Fassaden zur Verstellung von Sonnenschutzlamellen oder Solarzellen.

Die integrierte Endabschaltung ist über die gesamte Hublänge verstellbar, dabei aber wirksam vom Schmierbereich der Spindel getrennt. Sie stützt den Design-Gedanken insofern dass keinerlei Anbauteile vom Antrieb abstehen. Somit kann die gewünschte Hublänge im Handumdrehen völlig variabel auf den jeweiligen Anwendungsfall eingestellt werden. Um eine noch höhere Betriebssicherheit zu gewähren, können zusätzlich Sicherheitsendschalter integriert werden.

Mit wenigen Modifikationen ist auch der Einsatz in Reinräumen denkbar, wie zum Beispiel nach VDI 2083 (relevant in der Lebensmittelindustrie – betrifft Kontamination durch Mikroorganismen) oder ISO 14644-1 und ISO 14644-2 (relevant in der Halbleitertechnik – betrifft Kontamination durch Partikel).

Die Antriebe sind explosionsgeschützt nach Richtlinie 94 / 9 / EG (ATEX 95), was den Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung zulässt (EEx II 3D, Ex bck II T5).

Für den Limax ist eine umfangreiche Auswahl von Optionen erhältlich, die eine maßgeschneiderte Auslegung des Antriebs auf den Anwendungsfall ermöglicht. In der Standardausführung ist der Limax mit Trapezgewindespindel ausgestattet. Die Version mit Kugelumlaufspindel ist bereits in Vorbereitung.

Neben der Abschaltung durch die standardmäßig eingebauten Endschalter bietet ein optional integrierter Drehgeber die Möglichkeit, Position und Geschwindigkeit des Antriebs auszuwerten und zu steuern, bzw zu regeln.

Um eine höhere Positioniergenauigkeit und sichere Selbsthaltung unter Last zu erreichen, kann eine Federdruck-Einscheibenbremse integriert werden. Die ebenfalls optionale kraftabhängige Abschaltung kann eingesetzt werden um eine Überlastung des Antriebs, in Anwendungsfällen bei denen es zu Stößen oder schnellen Lastwechseln kommen kann, zu verhindern. Eine Vielfalt an Befestigungsmöglichkeiten sorgt für größtmögliche Kompatibilität mit den Gegebenheiten des Einsatzfalles.

Durch den modularen Aufbau des Antriebs sind kundenspezifische Anpassungen und Erweiterungen relativ einfach zu verwirklichen. Die konstruktive Trennung von Hubeinheit und Antriebseinheit erlaubt den Anbau von Fremdmotoren wie IEC-Drehstrom-, Gleichstrom- und Servomotoren (Adapterflansche für die gängigsten Modelle sind vorhanden, bzw. in Planung). Durch die Kombination von Servomotor und Kugelumlaufspindel ergeben sich so Einsatzmöglichkeiten in Anwendungen die höchste Präzision erfordern.

Weitere Informationen: www.framo-morat.com

Framo realisiert Antriebs-Ideen vom Zahnrad, über Planetengetriebe und Schneckengetriebe, bis hin zum kompletten Getriebemotor.
Framo ist von der Entwicklung und Konstruktion, dem Prototypenbau und anschließenden Tests, bis hin zur Montage und Serienfertigung ein verlässlicher Partner in der Antriebstechnik.

Pressekontakt: Framo Morat GmbH & Co. KG, Frank Milkau, Höchst 7, 79871 Eisenbach, Telefon +49 76 57 / 88-0, info@framo-morat.com