Gebrauchte Software
Usedsoft kämpft weiter für freien Wettbewerb

Usedsoft wertet die von Adobe erwirkte Einstweilige Verfügung vor dem Landgericht (LG) Frankfurt als letzten verzweifelten Versuch US-amerikanischer Software-Hersteller, ihr Monopol zu retten. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) in Sachen Oracle der Nichtzulassungsbeschwerde zugestimmt hat, ist nämlich jetzt abzusehen, dass ca. Ende 2010 eine höchstrichterliche Klärung der Rechtslage erfolgt.

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Bis dahin wollen offensichtlich Adobe und andere Hersteller die unliebsame Konkurrenz durch Usedsoft mit zweifelhaften Mitteln vom Markt gedrängt haben.

Die heute ergangene Entscheidung verbietet es der deutschen Usedsoft-Niederlassung HHS Usedsoft GmbH vorläufig, mit bereits einmal verwendeten Adobe-Lizenzen zu handeln. Allerdings gilt diese Entscheidung nicht für Gebraucht-Software anderer Hersteller, wie etwa Microsoft. Diese darf weiterhin uneingeschränkt gebraucht gehandelt werden.

Die HHS Usedsoft GmbH hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen. Damit beginnt voraussichtlich ein längerer Gang durch die Instanzen. Als nächstes wird in einigen Monaten das OLG Frankfurt im Einstweiligen Verfügungs-Verfahren entscheiden. Wiederum einige Monate später wird der Fall im Hauptsache-Verfahren vermutlich erneut dem LG und dann dem OLG zur Entscheidung vorgelegt. Anschließend ist es wahrscheinlich, dass der BGH in letzter Instanz entscheiden muss.

Weitere Informationen: http://www.usedsoft.com/gebrauchte-software

Usedsoft wurde 2003 gegründet und ist ein führender europäischer Anbieter von gebrauchter Standard-Software. Die Käufer von Usedsoft-Lizenzen sind sowohl Unternehmen wie Software-Händler. Die Einsparungen beim Kauf von bereits benutzten Lizenzen liegen zwischen 20 und 50 Prozent des Verkaufspreises. → http:// www.usedsoft.com

Pressekontakt: Möller PR, Christoph Möller, Eigelstein 103-113, 50668 Köln, 0221/80108770, cm@moeller-pr.de → www.moeller-pr.de