Oracle EPM Index II
Studie sensibilisiert für effizientere Unternehmenssteuerung

Der Oracle Enterprise Performance Management (EPM) Index II hat sich um 38 Prozent gegenüber der ersten Studie vor gut einem Jahr verbessert. Nach den neuen Studienergebnissen ist das Bewusstsein für Performance Management in Europa und Nordamerika in Unternehmen aller Größen und Branchen gestiegen. Mit Oracle EPM Index II hat Oracle die zweite Studie zur Ermittlung der EPM-Fortschritte in Unternehmen präsentiert.

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Sie bewertet die Fähigkeit von Unternehmen, Managementprozesse und Informationssysteme zu verbinden, um einen konsolidierten Blick auf die unternehmensweite Leistungsfähigkeit zu erhalten. Auf einer Skala von 0 bis 10 erreicht die Gesamtheit der befragten Unternehmen aller Länder eine Kennzahl von 7,04. Im ersten Oracle EPM Index vom Januar 2009 lag die Kennzahl noch bei 5,13.

Oracle schreibt das höhere Bewusstsein gegenüber EPM der weltweiten wirtschaftlichen Situation zu. Im Januar 2009, als der erste Oracle EPM Index ermittelt wurde, hatten Unternehmen mit den sich verschlechternden ökonomischen Perspektiven zu kämpfen. Die intensive Überprüfung der operationalen Effizienz offenbarte damals, dass Schlüsselfunktionen im Unternehmen nicht integriert sind und dass die Qualität des Informationsaustauschs schlecht ist. Die höhere Performance-Kennzahl im aktuellen EPM Index zeigt nun, dass die Mehrheit der Unternehmen sich darüber bewusst ist, vorhandene Tools zur Unternehmensteuerung effektiv zu nutzen, um diese Defizite auszugleichen.

Die beiden Untersuchungen wurden von der Analystengruppe Quocirca im Auftrag von Oracle durchgeführt. Je 800 Entscheidungsträger aus Unternehmen in Europa und Nordamerika, darunter 100 Firmen aus Deutschland und der Schweiz, waren aufgefordert, ihr Unternehmen hinsichtlich der Qualität ihrer Geschäftsprozesse und der Informationsgenauigkeit einzuschätzen. Folgende sechs Bereiche des Enterprise Performance Management wurden berücksichtigt: Stakeholder Environment, Market Model, Business Model, Business Plan, Business Operation und Business Results.

Die Ergebnisse des zweiten Oracle EPM Index zeigen, dass immer mehr Unternehmen die Einhaltung von EPM-Grundsätzen als notwendig erachten, ihre strategischen Planungs- und Reporting-Prozesse verbessern, größeres Augenmerk auf Kundenbindung legen und Business Intelligence als wichtiges Schlüsselelement für ihr Reporting sehen.

Andererseits sind viele Firmen noch zu sehr auf sich selbst konzentriert und haben ihre operativen Bereiche relativ schwach integriert.

Ergebnisse des Oracle EPM Index II für Deutschland und die Schweiz
Die Region Deutschland/Schweiz, deren Ergebnisse für die Umfrage zusammengefasst wurden, belegt mit einem Index von 7,29 Rang drei hinter Belgien/Niederlande und Frankreich. Damit verbessert sich die Region um drei Positionen im Vergleich zum Oracle EPM Index I, in dem sie nur auf einen Index von 5,02 kam.

Deutschland und die Schweiz haben sich gegenüber dem ersten EPM Index nahezu durchgehend verbessert. Mit Ausnahme des Bereichs Business Modell liegen die Indizes zudem jeweils über dem Durchschnitt.

Ein Grundpfeiler der erfolgreichen Ergebnisse für Deutschland und die Schweiz stellt der Bereich Stakeholder Environment dar. In dieser Kategorie wird ermittelt, wie die Unternehmensstrategie mit den Interessengruppen eines Unternehmens verknüpft ist – beispielsweise mit Angestellten, Kunden, Lieferanten, Investoren oder Aufsichtsbehörden und mit der Gesellschaft als Ganzes. Bei der Kategorie Stakeholder Environment erzielten die deutschen und schweizerischen Unternehmen im Länder-/Regionen-Vergleich die höchste Kennzahl, die 13 Prozent über dem Durchschnitt lag. Gegenüber dem ersten EPM Index ist der Index im Bereich Stakeholder Environment der Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz um 60 Prozent und damit im regionalen Vergleich am stärksten gestiegen.

Die deutschen und schweizerischen Unternehmen zeigen im regionalen Vergleich die geringsten Schwankungen innerhalb der Kennzahlen der sechs beurteilten Bereiche. Dies bedeutet eine signifikante Verbesserung im Vergleich zum EPM Index I.

Die Verbesserung um drei Plätze im regionalen Vergleich gegenüber dem ersten EPM Index zeigt, dass die Unternehmen in Deutschland und der Schweiz ihren Fokus auf Unternehmens-externe Bedingungen verstärkt haben. Gleichzeitig haben sie die Unternehmensplanung und die operative Umsetzung optimiert und legen ein starkes Augenmerk auf die Prozesse, die für Management Excellence wichtig sind.

Frank Buytendijk, Vice President und Partner von Enterprise Performance Management, Oracle Corporation: „Die Regionen mit den geringsten Schwankungen innerhalb der sechs EPM-Bereichsindizes verfügen auch insgesamt über eine bessere Performance, da sie jeden Bereich als gleich wichtig erachten. Unternehmen müssen also auf all ihre kritischen Management-Excellence-Prozesse achten, um diese bestmöglich auszurichten und um sie auf alle Marktbedingungen anzupassen und anwenden zu können.“

Im Rahmen der Studie zum Oracle EPM Index II, die die Analystengruppe Quocirca im November und Dezember 2009 durchgeführt hat, wurden je 100 Entscheidungsträger mit Budgetverantwortung in Unternehmen aus den Ländern/Regionen Belgien/Niederlande, Frankreich, Deutschland/Schweiz, Spanien/Portugal, Italien, Skandinavien, Nordamerika und Großbritannien/Nordirland befragt. Für die Umfrage wurden ausschließlich große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar sowie sehr große Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar ausgewählt.

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