Cloud Computing
Für kurzfristige Leistungsspitzen geeignet

Für komplexe Projekte oder unerwartete Auftragsspitzen innerhalb kurzer Zeit müssen Unternehmen nicht gleich in teure Neuhardware investieren. Oft ist es möglich, die Last auf virtuelle oder gerade nicht ausgelastete Server zu verteilen, rät das MittelstandsWiki. Zudem kann die benötigte überdurchschnittliche Serverkapazität auch via Web-Anbindung von einem Anbieter aus der Wolke gemietet werden.

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Beim Cloud Computing wird CPU-Zeit, also Serverkapazität, von außen nach Bedarf zugemietet. „Cloud Computing eignet sich besonders, wenn die Last kurzfristig sehr hoch ist“, sagte Informatiker Matthias Krawen im Interview mit dem MittelstandsWiki. „Eine Cloud wird häufig von Kunden gebucht, die über einen bestimmten Zeitraum Werbung schalten und kurzfristig einen sehr starken Anstieg der Serverkapazitäten erwarten.“

Nicht immer ist der Bedarf aber schon im Vorfeld absehbar: „Ein Kunde, der auf seiner Webseite ein Preisausschreiben laufen hatte, ist durch Zufall in einem Gewinnspielportal gelandet und verzeichnete auf einmal riesige Zugriffszahlen. Er hat dann einfach ein paar Server kurzfristig dazu gemietet und das Problem war gelöst“, betonte Krawen. Gezahlt wird in einem solchen Fall nach Rechenzeit, Datentransfer und Anzahl der Server.

Cloud Computing lohnt sich allerdings aber nur, wenn die Leistung sehr kurze Zeit benötigt wird, denn „für eine Dauerlösung ist das noch zu teuer.“ Eine Alternative könnte eine Cluster-Infrastruktur sein. „Grob gesagt arbeiten bei einer Cluster-Lösung mehrere Server nebeneinander an der Aufgabe, so dass die Last eigentlich immer verteilt wird.“

Pressekontakt: just 4 business GmbH, Thomas Jannot, Kranzhornstr. 4b, 83043 Bad Aibling, Telefon +49 8061 91019, E-Mail projekt@mittelstandswiki.de, www.mittelstandswiki.de