Prof. Günther Schust
Risikoscheu hat verheerende Konsequenzen

Nach Ansicht des Wirtschaftsexperten Prof. Günther Schust sind die Deutschen eine vom Erfolg der Nachkriegsentwicklung verwöhnte und inzwischen langweilige Gesellschaft geworden. „Statt mit neuen Ideen und Tatkraft die Welt in Staunen zu versetzen, läuft Deutschland immer mehr Gefahr, immer stärker zu einem Museum für Arbeit und Technik zu werden, in dem die sozialen und technischen Errungenschaften des ausgehenden 19./20. Jahrhunderts gepflegt werden“, schreibt der Buchautor in einem Beitrag für das MittelstandsWiki.

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„Wohlstand, Arbeitsplätze, Renten, Gesundheit wollen wir sichern etc., wissen aber heute schon genau, dass dies nicht mehr möglich ist – bei dem Schuldenberg, den wir haben.“ Daher sei es allerhöchste Zeit, dass die Deutschen sich bewusst werden, welche verheerenden Konsequenzen diese Risikoscheu für die Gesellschaft hat.

Sie müssen Neues zulassen und sich aktiv an der Rettung des Globus beteiligen, statt ängstlich von der Zuschauertribüne aus zuzusehen, wie die Welt sich verändert. Dazu gehört Neugierde und Mut zur Veränderung. „Das Prinzip Verantwortung für die kommende Generation gilt nicht nur für vermiedene Risiken, sondern auch für vertane Chancen. Ich sehe jedenfalls die reale Gefahr, dass die junge Generation für das zahlen muss, was heute versäumt und ängstlich verhindert wird“, schreibt Schust.

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