Themen für Unternehmen
Neues PDF-Magazin vom MittelstandsWiki erschienen

MittelstandsWiki Q2/2010
24 Seiten im klassischen Zeitschriftenlayout

Die IT macht sich überflüssig. Das ist die überraschend erfreuliche Hauptbotschaft der IT Profits 2010. Deren Motto Von IT, Web und Mobile profitieren heißt nichts anderes, als dass mittelständische, kleine und kleinste Unternehmen einen ganzen Haufen aus Kabeln, Festplatten und Programmen getrost beim Sperrmüll abgeben können und sich stattdessen wieder um ihr Kerngeschäft kümmern, heißt es im Editorial der neuesten PDF-Ausgabe des MittelstandsWiki.

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Möglich wird das durch die endlich praktikablen Dienstleistungsmodelle via Internet. Backups, Archive, Rechenleistung, ganze Serverlandschaften, Buchhaltung oder Administration bezieht man jetzt aus dem Web. Bezahlt wird nur für das, was man wirklich braucht, und nur für den Zeitraum, in dem man es braucht. Diese virtuellen Mietlösungen könnten vermutlich schon sehr viel weiter sein, würden sie sich nicht hinter Schlagworten wie Software as a Service und Cloud Computing verstecken.

Die schlechte Nachricht ist, dass Unternehmen ohnedies kaum eine andere Wahl haben. Denn der Gesetzgeber, offenbar fasziniert von den neuen Möglichkeiten, knallt fast im Monatsrhythmus neue IT-Regelungen und -Vorgaben auf den Tisch: zum Datenschutz, zur Archivierung, zur Lohnsteuerabrechung etc. Praktisch kann das kein Mensch für sich allein umsetzen (und finanzieren). Für SaaS- und Cloud-Anbieter jedoch rentieren sich sturmsichere Hochsicherheitsrechenzentren und spezialisierte Profilösungen.

Beide Enden stellen daher die Schwerpunkte dieser Ausgabe dar: Das Titelthema zu SaaS und Cloud sagt rundheraus, worauf es fürs Geschäft ankommt, sichtet die 22 Bewerber des Service 2 Cloud Awards 2010 und blickt dabei unbeirrt auf Nutzen und Einfachheit. Wer als Gewinner auf dem Platz bleibt, nachdem alle K.o.-Kriterien zugeschlagen haben, beginnt auf S. 13.

Die jüngsten Treiber dieser virtuellen Services präsentiert Sabine Philipp in aller Paragrafenpracht: das Umsatzsteuerhickhack (S. 4) und ELENA (S. 6). Peter Riedlberger fügt als weiteres Argument das Thema Sicherheit hinzu (S. 3 und 16), Gerald Strömer den betriebswirtschaftlichen Aspekt unter dem Stichwort Eigenkapital (S. 11). Aus Compliance, Wertschöpfung und Sicherheit skizziert Udo Faulhaber ein Bild der Lage (S. 10).

Darüber hinaus präsentiert das MittelstandsWiki nun die lange angefragte, kommentierte Liste von Online-Presseportalen (S. 18), ein boomender Sektor im Web, der sich momentan mit sozialen Netzwerken kurzschließt und den Begriff Webpräsenz weit über die Vorstellung einer Firmenwebsite hebt. Und noch mehr handfeste Praxishilfen gibt es: die wichtigsten Englisch-Bausteine für Kurzvorstellungen und Webseiten, einen gründlichen Hürdenlauf durch Ämter und Anmeldungen für angehende Gastwirte sowie vier enträtselte IT-Kürzel im Finale, die durch Broschüren und Produktbeschreibungen geistern; was Geschäftsleute darüber wissen müssen, steht auf S. 24.

Das PDF-Magazin kostet regulär 9,90 Euro. Wer sich über ein Aboformular anmeldet, erhält die aktuelle und alle künftigen Ausgaben kostenlos. Einzige Voraussetzung ist eine namentliche Anmeldung. Wer das nicht möchte, kann ältere Ausgaben im Zeitschriftenkiosk des MittelstandsWiki beziehen. Weitere Bezugsmöglichkeiten sind in Vorbereitung (Florian Eichberger/tj).