Auslandsgeschäfte
MittelstandsWiki warnt vor Mehrwertsteuerfallen

Fünf Schritte sollte man bei Geschäften mit Partnern innerhalb der EU berücksichtigen, empfiehlt das MittelstandsWiki. Zunächst werde für den grenzüberschreitenden Warenverkehr eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer benötigt. Die Nummer neben der normalen Umsatzsteuernummer für Rechnungen an einheimische Kunden setzt sich aus dem Länderkürzel und einer bestimmten Ziffernfolge zusammen.

Anzeige

Im zweiten Schritt muss schriftlich mit dem Kunden in der EU festgelegt werden, dass er Geschäftskunde ist, dass die Umsatzsteuer seines Landes gilt und dass er die Steuer abführen muss. Mit dem dritten Schritt, der Rechnung, wird der Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) eingefordert. Dabei sollte Umsatzsteueridentifikationsnummer des Kunden angeben werden.

Zudem sollte die Rechnung auch den Hinweis enthalten, dass man das so genannte Reverse-Charge-Verfahren anwendet und der Partner die Umsatzsteuer an sein Finanzamt überweisen muss. Für den Fall, dass der Kunde nicht über eine Umsatzsteueridentifikationsnummer verfügt, muss die Umsatzsteuer aufgeschlagen und an das Finanzamt weitergeleitet werden.

Im vierten Schritt muss der Betrag, ob mit oder Umsatzsteuer, bei Elster angemeldet werden. Wichtig ist die zusammenfassende Meldung (ZM) im Schritt fünf. Diese Deklaration muss bis zum zehnten Tage nach Ablauf jedes Meldezeitraums elektronisch an das BZSt übermittelt werden.

Pressekontakt: just 4 business GmbH, Thomas Jannot, Kranzhornstr. 4b, 83043 Bad Aibling, Telefon +49 8061 91019, E-Mail projekt@mittelstandswiki.de, www.mittelstandswiki.de