Oracle
WebLogic Server verbessert Nutzung von physikalischen und virtuellen Ressourcen

CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, hat den Oracle WebLogic Server ausgewählt, um technische Anwendungen, zahlreiche Anwendungen des Personalwesens und die auf Java basierenden Webapplikationen, welche von CERN-Mitarbeitenden genutzt werden, zu steuern.

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Im Dezember 2010 wurde der Oracle WebLogic Server das erste Mal für die Planung von LHC (Large Hadron Collider)-Eingriffen eingesetzt.

Durch die Nutzung der Oracle WebLogic Suite Virtualization Option, welche den Oracle WebLogic Server und die Oracle JRockit Virtual Edition vereint und auf Oracle VM-Server-Virtualisierungssoftware läuft, kann CERN virtuelle Maschinen schneller bereitstellen und nutzen, seine Hardware- und Managementressourcen maximieren und die Kosten senken.

Der Oracle WebLogic Server auf der JRockit Virtual Edition funktioniert ohne Betriebssystem, da er direkt auf dem Hypervisor unter Verwendung von Oracle VM läuft. Er setzt Systemressourcen frei, die es CERN ermöglichen, mehrere Instanzen des Anwendungsservers auf der gleichen Hardware laufen zu lassen.

CERN führte kürzlich Tests auf dem Oracle WebLogic Server mit der JRockit Virtual Edition bei durchschnittlichem Arbeitspensum durch. Dabei wurde die CERN-Anwendung APT (Activity Planning Tool) genutzt, um Ressourcen und Budgets zu verwalten, neue Verträge zu planen, Ersatz zu bestellen sowie für weitere wichtige Verwaltungsarbeiten.

Die Tests haben bestätigt, dass sehr hohe Arbeitslasten unter Verwendung von Oracle WebLogic Suite Virtualization Option gleich gut bewältigt werden wie auf einem physikalischen System.

Im Gebrauch bei CERN ist die JRockit Mission Control sehr hilfreich beim Auffinden von Programmfehlern und beim Erfassen des Produktionsstatus des Systems. Dies kann zur späteren Analyse von Speicherverlusten verwendet werden.

CERN hat ebenfalls Oracle VM in das Extremely Large Fabric Management System von CERN integriert, welches die Installation und Konfiguration von Bare-Metal-Servern automatisiert. Damit kann CERN – vollautomatisch und ohne Menschenhand – einen Server in 20 Minuten installieren und konfigurieren.

Außerdem erleichtert Oracle VM den Einsatz und die Steuerung von Softwareanwendungen und ist optimiert um unternehmenskritische Datenbanken und Applicationworkloads effizient und kostengünstig zu betreiben.

Carlos Garcia Fernandez, Computerwissenschaftler bei CERN: „Wir entschieden uns für den Oracle WebLogic Server und Oracle VM, weil wir auf diese Weise unsere physikalischen und virtuellen Ressourcen besser nutzen und die Bedürfnisse nach effizienteren Anwendungen, weniger Risiko und verbesserter Servicequalität erfüllen können. Der Oracle WebLogic Server lässt sich einfach in die anderen Oracle Produkte bei CERN integrieren und bietet eine beständige und stabile Plattform für den Einsatz zahlreicher Anwendungen in riesigen Umgebungen.“

Nützliche Links

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