Oracle Studie
Geschäftsprozesse transparenter gestalten

Eine aktuelle Studie von Oracle zeigt: Unternehmens- und IT-Verantwortliche in Europa, den USA, dem Nahen Osten und Südafrika haben Probleme damit, festzustellen, wo Umsätze generiert werden.

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Das schwächt die finanzielle Performance, den Geschäftserfolg und die Stimmung unter den Mitarbeitern. Die Studie mit dem Titel Performance Management: An Incomplete Picture deckt auch die großen Schwierigkeiten bei der Datenerfassung auf, die dazu führen, dass die für Analysen verwendeten Daten bis zu vier Monate alt sind.

Für die Studie im Auftrag von Oracle befragte das Marktforschungsunternehmen Dynamic Markets 1.499 Manager von Großunternehmen in 13 Ländern.
Die vollständige Studie ist hier verfügbar (Registrierung erforderlich).

Weitere wichtige Ergebnisse der Studie

    Kurzsichtigkeit in punkto Umsätze: 82 Prozent der Befragten (D: 92%) gaben an, Gewinne nicht vollständig den Geschäftsbereichen zuordnen zu können. 46 Prozent (D: 37%) glauben, dass deshalb potenziell die Gefahr besteht, dass falsche Geschäftsentscheidungen getroffen werden. 40 Prozent (D: 44%) befürchten, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit ihres Unternehmen eingeschränkt wird. Und 38 Prozent (D: 30%) sehen die Gefahr, dass fehlerhafte Geschäftsplanung den geschäftlichen Erfolg beeinträchtigt.

    Spreadsheet Spaghetti: Manager verbringen über ein Drittel ihrer Woche (36 Prozent; D: 25%) damit, Zahlen in Tabellen zu analysieren und zu bearbeiten. 82 Prozent der Befragten (D: 63%), die an Szenario-Planung beteiligt sind, gaben an, Daten aus Spreadsheets zu verwenden und zu untersuchen.
    Veraltete Daten: Wenn Daten aus Spreadsheets verwendet werden, bedeutet das, dass sie schnell veraltet sind. Im Durchschnitt sind Daten, die auf diesem Wege zur Entscheidungsfindung genutzt werden, vier Monate (D: 1,5 Monate) alt. Noch gravierender ist, dass 28 Prozent der Manager zugeben mussten, nicht zu wissen, wie alt das Datenmaterial ist, mit dem sie arbeiten.
    Überholte Planungsdaten: Bei der Szenario-Planung zeigt sich ein vergleichbares Bild. Die dafür verwendeten Daten sind im Schnitt sechs Monate alt (in Deutschland bei 13% der Befragten) und 30 Prozent der Befragten (D: 28%) gaben an, nicht zu wissen, von wann die Daten stammen. Nahezu alle Teilnehmer (95 Prozent) an der Studie haben eingeräumt, dass es in ihrem Unternehmen Probleme mit dem Prozess der Szenario-Planung gibt.
    Langfristige Folgen mangelnder Agilität: Es können bis zu anderthalb Jahre vergehen, bis die Folgen eines mangelhaften Geschäftsprozesses oder einer Initiative erkannt werden. 83 Prozent der Befragten sagten, dass ihrem Unternehmen daraus negative Folgen entstehen. Ein Drittel (33 Prozent; D: 26%) sagt, dass Pläne damit hinfällig würden; mehr als die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent; D: 64%) sieht vor allem unnötige Kosten damit verbunden und 43 Prozent (D: 40%) erkennen einen schlechten Einfluss auf die Stimmung unter den Mitarbeitern.
    Silo-Mentalität: 87 Prozent (D: 94%) der Befragten Manager kritisieren den schlechten Datenaustausch zwischen den Abteilungen und die mangelnde Kommunikation. 71 Prozent (D: 72%) der Teilnehmer beschreiben die Verbindung zwischen strategischen Zielen, operativen Plänen und Budgets als bruchstückhaft.

John O’Rourke, Vice President EPM Product Marketing bei Oracle: „Das Management scheitert offenbar daran, mit den großen Datenvolumen fertig zu werden, die aus ihrem Unternehmen generiert werden. In der Folge fehlen Einblicke in die Profitabilität über das gesamte Unternehmen hinweg. Ohne Systeme, die einen end-to-end Planungsprozess ermöglichen, der strategische, finanzielle und operative Pläne verbindet, wird das Fragmentierungs-Problem weitergehen. Manager haben dann keine andere Option, außer weiter im Nebel Entscheidungen zu treffen.“

Prof. Andy Neely, Deputy Director von AIM Research: „Für Unternehmen stellt es heute eine große Herausforderung dar, genaue Informationen über ihre Umsätze und Leistungsfähigkeit zu ermitteln. So wie die verfügbare Datenmenge wächst, so wächst auch die Komplexität der Unternehmensstrukturen. Der Trend zu Shared Services, begleitet von der Tendenz zum Outsourcing und zur Zusammenarbeit mit Partnern, macht es schwieriger als jemals zuvor, Aufwände und Betriebskosten zuzuordnen. Wie diese Studie zeigt, folgt daraus, dass Entscheidern oftmals nur ein unvollständiges Bild der Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens zur Verfügung steht.“

Für die Studie wurden im April 2011 vom Marktforschungsunternehmen Dynamic Research im Auftrag von Oracle 1.499 leitende Angestellte in großen Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz in 13 Ländern befragt: Österreich, Benelux, Frankreich, Deutschland, Italien, Naher Osten, Skandinavien, Russland, Südafrika, Spanien, Türkei, England und die USA.

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