Oracle
JavaFX 2.0 reduziert Komplexität von Geschäftsanwendungen

Oracle hat auf der JavaOne 2011 die Verfügbarkeit von JavaFX 2.0 bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine innovative Java-User-Interface (UI)-Plattform für Geschäftsanwendungen und den nächsten Schritt in der Evolution von Java als erste Rich-Client-Plattform.

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Oracle hat außerdem seine Absicht mitgeteilt, einen Vorschlag vorzulegen, nach dem die JavaFX-Plattform Open Source ein neues Projekt in der OpenJDK Community werden soll. Oracle hat vor, zunächst die JavaFX UI Controls und dazugehörige Libraries beizusteuern; es ist geplant, weitere JavaFX Komponenten in mehreren Phasen folgen zu lassen.

Rich Client Applications, die JavaFX 2.0 nutzen, sind komplett in Java entwickelt, einer der am meisten genutzten Programmiersprachen mit weltweit über neun Millionen Entwicklern. Indem Entwickler Java für die Server- und Client-Seite ihrer Anwendungen verwenden, reduzieren sie die Komplexität ihrer Geschäftsanwendungen.

JavaFX 2.0 ist eine Web-Komponente, die auf einem Webkit basiert, einer führenden Web Rendering Engine, die es Entwicklern erlaubt, native Java-Funktionen und dynamische Funktionen von Web-Technologien nahtlos zu kombinieren und anzupassen.

Entwickler können mit ihren JavaFX Anwendungen bestehende Java Libraries nutzen, auf native Systemfunktionen zugreifen oder sich nahtlos zu Server-basierten Java-Plattformen mit Enterprise Edition (Java EE) Middleware-Anwendungen verbinden. Bestehende Java Swing-Anwendungen können einfach mit neuen Funktionen wie Rich Graphics API, Media Player und Embedded Web Content aktualisiert werden. Mit JavaFX 2.0 erhalten Entwickler die Flexibilität, Anwendungen mit ihren beliebtesten Tools und Programmiersprachen zu erzeugen.

JavaFX 2.0 führt außerdem FXML ein, eine skriptfähige, XML-basierte Markup-Language, um User Interfaces zu entwickeln. Entwickler, die Web-Technologien oder XML-basierte Markup-Sprachen beherrschen, werden FXML einfach erlernen. Es ist leistungsstark für eine Vielzahl von Anwendungen wie Datenvisualisierung und Formular-basierte Geschäftsanwendungen.

JavaFX 2.0 gestattet die Verwendung populärer Skriptsprachen, die von Java Virtual Machine unterstützt werden, dazu gehören: Groovy, JRuby und Scala. Damit kombiniert JavaFX 2.0 die Einfachheit dynamischer Programmiersprachen mit dem leistungsstarken Funktionsumfang der Java-Plattform. Entwickler können auch ihre beliebtesten Java-Entwicklungswerkzeuge verwenden, wie NetBeans und Eclipse, um JavaFX Anwendungen zu programmieren. JavaFX Anwendungen werden entweder als Desktop-Anwendungen eingesetzt oder sicher in einem Browser über das Java Browser Plugin.

Weiterhin stellt Oracle neue JavaFX bezogene Projekte und Programme vor:
Eine öffentliche Betaversion von JavaFX 2.0 für Mac OS X ist ab sofort zum Download verfügbar. Es gibt ein zugangsbeschränktes Early Access Programm für JavaFX Scene Builder, ein visuelles Layout-Werkzeug für die JavaFX Plattform. Es erlaubt UI Screens zu entwickeln, in dem UI-Komponenten einfach von einer Palette in eine Szene verschoben und dort platziert werden. Scene Builder wird Anfang 2012 als öffentliche Betaversion verfügbar sein.

Java Fakten:

  • Auf 97 % aller Unternehmens-Desktops läuft Java.
  • Java wird pro Jahr rund eine Milliarde Mal heruntergeladen.
  • Java ist die führende Programmiersprache (lt. TIOBE Programming Community Index).
  • Mehr als drei Milliarden Endgeräte sind mit Java ausgestattet.
  • 80 Prozent aller Entwickler für mobile Anwendungen zielen auf die Java-Plattform.
  • Es sind bereits mehr als 125 Millionen Fernsehgeräte mit Java im Einsatz.

Pressekontakt: Vibrio Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH, Edisonpark Haus C, Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim, Telefon: +49 89 / 321 51-70, Fax: +49 89 / 321 51-77, info@vibrio.de