Oracle
Studie analysiert IT-Schwerpunkte in Unternehmen

In Kooperation mit PwC, einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften, hat Oracle die IT-Prioritäten von Telekommunikationsunternehmen in Europa untersucht und die Schwerpunkte ihrer CIOs für das Jahr 2012 identifiziert.

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Der Studie zufolge entfallen bei 60 Prozent der befragten CIOs derzeit mehr als die Hälfte der Betriebskosten auf Wartung. 2012 wollen sie darauf reagieren, indem sie verstärkt auf Outsourcing und Standardisierung setzen.

Um ihren eigenen Managementaufwand zu reduzieren und den unmittelbaren Mangel bestimmter Fähigkeiten im Unternehmen, darunter Netzwerk- und Fehlermanagement, Provisioning und Auftragsmanagement, zu beseitigen, wollen CIOs im kommenden Jahr einige ihrer Tätigkeitsschwerpunkte auslagern.

88 Prozent der an der Umfrage beteiligten CIOs planen für 2012 ein Upgrade ihrer CRM-Systeme. Auf diese Weise können sie sich stärker auf strategische Anwendungen und Umsatzfaktoren, wie Portal oder Content Applications, konzentrieren.

Billing, Mediation und Reporting werden zunehmend inhouse abgewickelt, damit CIOs die Aufgaben und Daten im Auge behalten, die ihr Kerngeschäft ausmachen. Darüber hinaus werden Spezialanwendungen, die in der Regel eine starke Budgetüberschreitung nach sich ziehen sowie eine stärkere Integration und vorsichtigeres Management erfordern, ausgelagert.

Mehr als 67 Prozent der Spezialanwendungen können nur mit einer erheblichen Budgetüberschreitung bereitgestellt werden; bei 74 Prozent kommt es zu einer teilweisen Budgetüberschreitung. Im Vergleich dazu werden 52 Prozent der Standardanwendungen (commercial-off-the-shelf applications: COTs) bereitgestellt, ohne das dafür vorgesehene Budget auszuschöpfen.

95 Prozent der CIOs beabsichtigen für 2012 eine verstärkte Nutzung ihrer Standardanwendungen. Sie sind der Meinung, dass ihnen der Schritt in Richtung Standardisierung mehr Flexibilität gibt und es Telekommunikationsdienstleistern leichter macht, Partnerschaften mit Content- oder Medienunternehmen einzugehen oder aufzulösen.

Auch die finanziellen Auswirkungen für die Wartung restriktiver Altsysteme werden gemindert; vor allem in einer Branche, die von schnellen Fusionen und Übernahmen geprägt ist, können Altsysteme zu einer kostspieligen und problematischen Zusatzbelastung werden.

Die steigende Nutzung der Standardanwendungen (COTs) in 2012 und, damit verbunden, eine geringere Total Cost of Ownership versetzt CIOs in die Lage, ihr Budget verstärkt in Wachstumsbereiche zu investieren.

Dan Ford, Vice President Product Marketing bei Oracle Communications, erläutert: „Telekommunikationsunternehmen stehen am Scheideweg. Es erwartet sie ein weiteres Jahr des Budgetdrucks, zu einer Zeit, in der Innovation und Wettbewerbsfähigkeit wichtiger sind als je zuvor. Sie müssen die Kundenbindung verbessern und die Bereitstellung von Content und Services wie Medien und Applikationen optimieren. Immer mehr CIOs setzen deshalb auf die Vereinfachung und Straffung ihrer Schlüssel-IT-Aktivitäten und fokussieren sich auf die Bereiche des IT-Betriebs, die tatsächlich für Effizienz und Wachstum innerhalb des Unternehmens sorgen können.

Es ist ein neu entfachtes Interesse an Business-Applikationen wie CRM, E-Commerce, Self-Service und Retail Point of Sale festzustellen, weil Unternehmen sich besser mit Bestandskunden vernetzen wollen. Ein weiterer Trend: CIOs investieren verstärkt in Standardanwendungen, um ein standardisiertes IT-Ecosystem innerhalb ihres eigenen Unternehmens zu schaffen, aber auch um eine Anbindung für Partner zu erreichen.“

Im Rahmen der Studie, die PwC im Auftrag von Oracle Communications erstellte, wurden 30 CIOs, CTOs und Senior IT Executives aus Telekommunikationsunternehmen in zehn Ländern in der Region EMEA befragt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer stammen aus Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 5 Milliarden US-Dollar; davon erwirtschafteten 18 Prozent über 20 Milliarden US-Dollar.

Die Studie ist hier abrufbar.

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