CeBIT 2012
Telekom setzt auf Cloud-Services

Durchgängige Cloud Services stehen bei der Telekom auf der CeBIT 2012 im Fokus. Speziell für den Mittelstand zeigt der Dienstleister in Halle 4, Stand D26, Neuerungen bei DeutschlandLAN und TelePresence und eine virtuelle Mobile-Device-Management-Lösung. Großkunden präsentiert die Telekom unter anderem virtuelle Arbeitsplätze.

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Auf der CeBIT zeigt die Telekom Cloud Services für alle Kundensegmente. „Wir sind der erste Anbieter, der durchgängig die Ende-zu-Ende-Verantwortung für Betrieb, Leistungsangebot, Abrechnung und Datensicherheit übernimmt“, sagt Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden Telekom Deutschland. Dazu gehört auch der Datentransport über die hochperformanten Telekom-Netze. Bei Bedarf unterstützt und berät der Dienstleister außerdem bei der Implementierung der Services. Für alle Telekom Cloud Services gilt: Sie sind auf fast allen internetfähigen Geräten wie PC, Smartphone oder Tablet verfügbar und für viele mobile Betriebssysteme wie iOS, Android oder Windows Mobile optimiert. So hat jeder Kunde stets Zugang zu seinen Daten. Außerdem stehen die Sicherheit und der Schutz der Daten für die Telekom im Mittelpunkt. Sie speichert sämtliche Daten in hochsicheren, zertifizierten Rechenzentren und schützt sie vor unbefugtem Zugriff.

Mittelstand: DeutschlandLAN, TelePresence und Software
Bei DeutschlandLAN, dem Komplettpaket für die Festnetz-, Mobilfunk- und PC-Kommunikation aus der Cloud, ist ein neuer PC-Client verfügbar. Damit sehen Nutzer nicht nur den Namen ihres Gesprächspartners, sondern auch sein Foto. Außerdem lässt sich DeutschlandLAN künftig mit einer noch größeren Smartphone-Palette nutzen. Speziell für kleinere Mittelständler wird die Telekom das netzbasierte Komplettpaket darüber hinaus mit einem VDSL-Anschluss anbieten. Bislang ist es nur in Kombination mit einem 10 Mbit/s schnellen Company-Connect-Anschluss erhältlich.

Bei TelePresence, dem Live-Conferencing-Dienst aus der Cloud, hat die Telekom ebenfalls ihr Portfolio erweitert und richtet sich damit besonders an kleinere Firmen. Neben großen Raumssystemen für bis zu 18 Teilnehmer pro Standort, ist jetzt das System MX200 für Videokonferenzen in HD-Qualität mit bis zu sechs Teilnehmern erhältlich. Dabei ist ein 42 Zoll großer Monitor mit einer Weitwinkel-HD-Kamera auf einem Standfuß montiert. Gesteuert wird das System über ein Touchpad. Darüber hinaus will die Telekom die Nutzung von TelePresence noch flexibler gestalten. Auf der CeBIT zeigt sie eine neue Anwendung für das iPad2, über die sich der Teilnehmer von unterwegs in eine Videokonferenz einwählen kann.

Smartphones, Tablets und Co.
Die Steuerung und Verwaltung aller cloud-fähigen mobilen Endgeräte im Unternehmen wie Smartphones, Tablets und Laptops ist künftig mit Hilfe einer neuen Mobile-Device-Management-Lösung der Telekom möglich. An die virtuelle Plattform, die der Dienstleister erstmals auf der CeBIT zeigt, lassen sich von einem bis zu 100.000 mobile Geräte anschließen. Damit haben Firmen zum Beispiel im Blick, ob die Software bei allen Geräten auf dem neusten Stand ist, wer Zugriff auf das Firmennetz hat und welche Apps installiert sind.

Für Unternehmen aller Größen interessant ist WebFox. Mit Hilfe der Software, die die Telekom erstmals in Hannover präsentiert, lässt sich die dienstliche und private Nutzung von E-Mail und Internet am Arbeitsplatz trennen. Mit nur einem Klick wechseln die Mitarbeiter zwischen den zwei Nutzungsbereichen.

Sicher in die Cloud navigieren
Speziell Großunternehmen hilft die Telekom dabei, einen sicheren und wirtschaftlichen Weg in die Cloud zu finden. Neben der Beratung gehören auch Migrations- und Systemintegrationsleistungen für Cloud Computing zum Angebot. Dabei wird bewertet, welche Prozesse aus geschäftlicher Sicht überhaupt für die Cloud geeignet sind und welche Anwendungen aus technischer Sicht für Cloud Computing in Frage kommen. Die Beratung bezieht Geschäftsstrategien, Service-Architekturen und Liefermodelle mit ein. Auch Fragen der Sicherheit, der Compliance und Rechtskonformität spielen eine wichtige Rolle. Im Ergebnis liefert die Telekom eine entscheidungsfähige Vorlage für das Management sowie eine detaillierte Planungsgrundlage für die Cloud-Transformation inklusive Migrations- und Integrationskonzept.

Die Cloud wird grün
Wer einen durchschnittlichen Desktop acht Stunden pro Tag nutzt, verbraucht pro Jahr rund 350 Kilowattstunden. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde und 5.000 Desktops kostet dies ein Unternehmen fast 450.000 Euro im Jahr. Noch höher schlagen Rechenzentren zu Buche. So hat Google im Jahr 2010 nach eigenen Angaben für den Betrieb seiner Rechenzentren rund 2,26 Terawattstunden elektrische Energie verbraucht. Dabei kann IT auch die Energieeffizienz eines Unternehmens verbessern. So senken Virtualisierungstechnologien im Cloud Computing den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent. Wer Desktops durch Thin Clients ersetzt, verbraucht nur noch etwa 0,08 kWh pro Tag und verringert die CO2-Emissionen um 54 Prozent.

Angebote für die De-Mail
Für den neuen Kommunikationsdienst De-Mail will die Telekom 2012 mit eigenen Angeboten an Privatkunden und Unternehmen starten. Das Bundesministerium des Innern hat die De-Mail auf den Weg gebracht. Auf einfache Weise ermöglicht De-Mail das sichere, vertrauliche und nachweisbare Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet. Dafür bürgt das 2011 verabschiedete De-Mail-Gesetz. Die Telekom hat dieses Vorhaben als Partner von Beginn an begleitet und mit Know-how und technischen Lösungen unterstützt. Einzelheiten zu den neuen Angeboten will der Konzern auf der CeBIT vorstellen.

Privatnutzer: 25 Gigabyte Speicherplatz aus der Cloud
Auch die Privatkunden kommen auf der CeBIT nicht zu kurz. Auf der Messe haben sie Gelegenheit, das virtuelle Mediencenter der Telekom zu testen. Auf der Public-Cloud-Plattform legen sie Fotos, Musik, E-Mails oder Videos ab und greifen über das öffentliche Internet darauf zu. Dabei stehen ihnen 25 Gigabyte Speicherplatz aus dem Netz zur Verfügung.

Sie finden die Telekom auf der CeBIT in Halle 4, Stand D26.

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