Studie
Cloud-Anwendungen optimaler an bestehende Geschäftsprozesse anpassen

Oracle präsentiert die Ergebnisse der Studie Cloud for Business Managers: the Good, the Bad, and the Ugly. Demnach hat die Mehrheit der Unternehmen weltweit ihre Cloud-Anwendungen noch nicht ausreichend mit ihren Geschäftsanwendungen integriert.

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Aus diesem Grund berichteten viele der Befragten von ineffizienten betrieblichen Abläufen sowie großen Herausforderungen bei Innovationen.

Einer der Hauptgründe, warum Unternehmen Cloud-Anwendungen einführen, ist die Steigerung der Flexibilität und Effizienz. Um herauszufinden, ob Cloud Anwendungen diese Erwartungen auch erfüllen, befragte Oracle gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Dynamic Markets 1.355 Führungskräfte von Unternehmen weltweit mit einem Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro.

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmensprozesse häufig isoliert ablaufen und somit erhoffte Flexibilitäts- und Effizienzsteigerungen durch den Einsatz von Cloud-Anwendungen ausbleiben. Das zeigt den Bedarf an einem umfassenden Angebot von Anwendungen aus der Cloud, die miteinander integriert sind und sich mit bestehenden Unternehmensapplikationen verbinden lassen.

Zentrale Ergebnisse der Befragung:

Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) gab an, dass ihre Abteilung in den letzten sechs Monaten Ausfallzeiten zu verzeichnen hatte, die auf Probleme bei der Cloud-Integration zurückzuführen waren. In Deutschland waren es mit 64 Prozent sogar 10 Prozent mehr.

Selbst Abteilungen, die gar keine Cloud-Anwendungen einsetzen, waren von den Auswirkungen betroffen. Das führte in Deutschland bei 61 Prozent der Befragten dazu, dass schon einmal Projekttermine nicht eingehalten werden konnten.

Drei Viertel (75 Prozent) sahen ihre Innovationsmöglichkeiten durch die mangelhafte Integration ihrer Cloud-Anwendungen beeinträchtigt, da einzelne Anwendungen von den übrigen Funktionen isoliert waren.

Isolierte Anwendungen stellen eine Herausforderung für Innovationen dar: Die überwiegende Mehrheit (83 Prozent) der Unternehmen konnte von den Cloud-Anwendungen in ihren jeweiligen Abteilungen nicht optimal profitieren. Eines von Vier macht dafür die ungenügende Integration mit anderen Geschäftsanwendungen verantwortlich.

75 Prozent sahen auch ihre Fähigkeit zu Innovationen beim Einsatz von Cloud-Anwendungen beeinträchtigt, wofür wiederum die Hälfte (53 Prozent) ebenfalls einen Mangel an Integration als Ursache nannte. Ein weiterer wichtiger Punkt waren Schwierigkeiten bei der Integration von Cloud-Anwendung mit anderer Software, die vom Unternehmen verwendet wird (36 Prozent). Außerdem war es für 33 Prozent der Befragten nicht möglich, die Cloud-Anwendung auf unternehmens-spezifische Bedürfnisse anzupassen.

Nutzenversprechen der Cloud scheitert an isolierten Geschäftsprozessen: Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Unternehmen gaben an, dass ihre Motivation hinter der Einführung von Cloud Anwendungen der schnellere Zugriff auf Software war, während 47 Prozent sich Zugang zu passender Software für ihre jeweilige Abteilung erhofften. Dies steht ihren Erfahrungen in der Realtität entgegen und unterstreicht die Wichtigkeit, Geschäftsprozesse und Anwendungen aus isolierten Abläufen herauszulösen.

Unternehmen wollen bessere Integration von Anwendungen: Die gute Nachricht ist, dass die Mehrheit der Unternehmen die Notwendigkeit einer besseren Integration von Geschäftsfunktionen und –anwendungen bereits erkannt hat. 83 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland gaben an, dass es wichtig sei, Cloud-Anwendungen voll miteinander und mit anderer Software im Unternehmen zu integrieren.

Nützliche Links

Pressekontakt: Vibrio Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH, Edisonpark Haus C, Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim, Telefon: +49 89 32 151 862, oracle_presseinfo@vibrio.de