Studie
Ibi Research analysiert Anlageberatungsprozess

Ist die Anlageberatung für Privatkunden ein Auslaufmodell? Das Vertrauen, das viele Kunden im Zuge der Finanzkrise verloren haben, ist nicht nachhaltig zurückgekehrt. Andererseits fürchten Banken, dass die zunehmenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein überdeterminiertes Modell schaffen könnten, das kaum noch sinnvoll zu betreiben sei.

Anzeige

Solche Feststellungen haben Ibi Research bewogen, der Anlageberatung in einem umfassenden Projekt auf den Grund zu gehen. Denn immerhin geht es um das Herzstück des Privatkundengeschäfts. Die Arbeit wurde in einem umfangreichen Projekt von September 2011 bis Oktober 2012 zusammen mit zehn Projektpartnern durchgeführt: Allianz, Bank-Verlag, Ecofin, GFT, Haspa, Postbank, PPI, quirin bank, Wüstenrot, Zetenis.

Das Ergebnis ist eindeutig: Anlageberatung hat eine Zukunft.

Und es ist gelungen, diese Zukunft in einem Referenzprozess konkret zu fassen. Alle Stakeholder-Gruppen können daraus große Vorteile ziehen:

Der Kunde erhält eine transparente und im Ergebnis bessere Beratung.
Der Berater nimmt eine klare, attraktive und wertschöpfende Rolle im Beratungsprozess ein.
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen werden konsequent erfüllt.
Die Bank erreicht damit schließlich eine akzeptable und nachhaltige Profitabilität.

Trotz der Vorzüge sperren sich viele Banken gegen die Neuerungen. Die Einführung verbesserter Prozesse scheitert oft am begrenzten Wissen über das Potenzial der neuen Lösungen. In anderen Fällen liegt es auch am begrenzten Wollen: Man wartet auf andere Vorreiter, investiert aber parallel in vielen Fällen hohe Beträge auf Basis fragwürdiger Prioritäten.

Ibi Research will einen Beitrag zur Überwindung der Hemmnisse leisten. Dazu dient die Veröffentlichung eines Sonderhefts der Fachzeitschrift Banking and Information Technology (BIT). In dem Heft werden die umfangreichen Erkenntnisse aus den einjährigen Arbeiten des Konsortialprojekts dargestellt.

In detaillierten Analysen wurden die Anforderungen aller Stakeholder-Gruppen zunächst unvoreingenommen erhoben und anschließend Konflikte explizit bearbeitet. Entstanden ist ein konsequent gestalteter Referenzprozess, der die Beratung für alle Stakeholder-Gruppen nachhaltig verbessert. Das BIT-Sonderheft ist in elektronischer Form verfügbar.

Weitere Informationen: www.ibi.de/BIT-Sonderheft-Anlageberatung.html

Seit 1993 bildet die Ibi Research an der Universität Regensburg GmbH eine Brücke zwischen Universität und Praxis. Das Institut forscht und berät zu Fragestellungen rund um das Thema Finanzdienstleistungen in der Informationsgesellschaft. Ibi Research arbeitet auf den Themenfeldern Retail Banking, E-Business, IT-Governance und Geschäftsprozessmanagement. Zugleich bietet Ibi Research umfassende Beratungsleistungen zur Umsetzung der Forschungs- und Projektergebnisse an. → www.ibi.de

Pressekontakt: Galgenbergstraße 25, Ibi Research an der Universität Regensburg Andrea Rosenlehner, 93053, Regensburg 0941 943-1921, 0941 943-18888, andrea.rosenlehner@ibi.de