Ibi Research
Studie analysiert SEPA-Umsetzung

Der Countdown für die wichtigste Umstellung seit der Euro-Einführung im deutschen Zahlungsverkehr läuft, doch nur wenige Unternehmen, Behörden und Vereine haben ihn bislang wahrgenommen. Die meisten hinken bei der Umsetzung der verbindlichen und auf den 1. Februar 2014 terminierten Vorgaben zum einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) deutlich hinterher.

Anzeige

Dies zeigt die aktuelle Befragung SEPA-Umsetzung in Deutschland, die Ibi Research nun zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten zusammen mit van den Berg, dem Bank-Verlag und InterCard durchgeführt hat.

Für die SEPA-Nutzung sind jedoch zum Teil umfangreiche organisatorische und technische Anpassungen erforderlich: Vor allem für große Unternehmen stellt die erfolgreiche Einführung von SEPA einen hohen Aufwand dar. Zu den größten Herausforderungen zählen hierbei die Anpassung der internen IT-Systeme und die Einholung schriftlicher Lastschriftmandate, so die Studie.

Trotz der Warnungen werden die meisten Schritte zur SEPA-Umstellung erst im 4. Quartal erfolgen. Das bedeutet, erste Testtransaktionen sowie die hauptsächliche Umstellung und der Abschluss von Restarbeiten erfolgen deshalb vielfach zu spät.

Fallen Lastschrifteingänge aber aufgrund einer verspäteten Umstellung aus, kann es bei 27 Prozent der Befragten schon innerhalb von fünf Tagen zu Liquiditätsproblemen kommen. Deswegen sollten Sie die verbliebenen drei Monate dringend nutzen, um die Umstellung noch bis zum 1. Februar 2014 erfolgreich bewältigen zu können.

Wie man dabei vorgehen können, zeigen Top-Experten beim Ibi-Seminar am 22. Oktober in Berlin kompakt und in praxisnaher Form anhand von Live-Demonstrationen. Die gemeinsame Veranstaltung von van den Berg, EFiS und Ibi Research an der Universität Regensburg bietet auch ausreichend Gelegenheit für Fragen.

Weitere Informationen: Zur Veranstaltung und zur Anmeldung

Seit 1993 bildet die Ibi Research an der Universität Regensburg GmbH eine Brücke zwischen Universität und Praxis. Das Institut forscht und berät zu Fragestellungen rund um das Thema “Finanzdienstleistungen in der Informationsgesellschaft“. → http://www.ibi.de/

Pressekontakt: Ibi Research an der Universität Regensburg, Carolin Nafz, Galgenbergstraße 25, 93053 Regensburg, +49 941 943-1901, sepa@ibi.de → http://www.ibi.de/impressum.html