Oracle
Datenbanklösung beschleunigt Echtzeitanlysen

Larry Ellison, CEO von Oracle, hat gestern im Rahmen einer Veranstaltung am Firmenhauptsitz in Redwood Shores, Kalifornien, die neue Database In-Memory vorgestellt. Database In-Memory verbessert die Performance von Database 12c, so dass Unternehmen in Echtzeit Einblicke in ihr Geschäft erhalten und dies bei gleichzeitiger Steigerung der Leistungsfähigkeit im Bereich von Online-Transaction-Processing (OLTP)-Anwendungen.

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Database In-Memory bietet führende In-Memory-Performance, ohne den Funktionsumfang zu beschränken oder Kompromisse, Komplexität und Risiko akzeptieren zu müssen. Database In-Memory kann für alle Anwendungen aktiviert werden, die bereits mit Oracle Database 12c betrieben werden. Anwendungsänderungen sind nicht erforderlich.

Database In-Memory ist vollständig in das gesamte Eco-System integriert. Alle bekannten Database Technologien stehen uneingeschränkt zur Verfügung.

Funktionen im Detail
Database In-Memory erlaubt es Unternehmen, die Datenbank-Performance bei Datenanalysen und Data-Warehouse-Anwendungen um ein Vielfaches zu erhöhen. Gleichzeitig wird auch das OLTP beschleunigt.
Die innovative Dual-Format-In-Memory-Architektur kombiniert das Beste aus zeilenorientiertem und spaltenorientiertem Datenbankformat.

Database In-Memory ist mit jeder Database-kompatiblen Anwendung lauffähig. Sie profitiert dabei automatisch von der spaltenorientieren In-Memory-Verarbeitung ohne zusätzlichen Programmieraufwand und ohne Änderungen der Anwendungen.

Database In-Memory zeigte bei Leistungstests eine Beschleunigung um den Faktor 100 bis 1.000 bei unterschiedlichen Unternehmensanwendungen, einschließlich E-Business Suite, JD Edwards, PeopleSoft, Siebel und Fusion Applications.

Mit der Möglichkeit, Datenanalysen in Echtzeit mit Transaktionsgeschwindigkeiten von unter einer Sekunde zu kombinieren, können Organisationen zu Echtzeit-Unternehmen werden. Sie können Entscheidungen auf Basis von aktuellen und neuesten Daten treffen, umgehend auf Kundennachfragen reagieren und laufend ihre Kernprozesse verbessern.

Database In-Memory wurde in den vergangenen neun Monaten von Hunderten von Endkunden, ISV-Partnern und Oracle Applications Teams umfangreich getestet und geprüft. Database In-Memory wird ab Juli allgemein verfügbar sein. Es kann mit allen Hardware-Plattformen eingesetzt werden, die Database 12c unterstützen.

Die Database 12c Ready Certification im Oracle PartnerNetwork (OPN) wird in Kürze um Database In-Memory erweitert.

Software und Hardware Engineered für das Echtzeit-Unternehmen
Database In-Memory unterstützt alle Funktionen, die heute in Database 12c beinhaltet sind, darunter: Maximum Availability Architecture, um gegen Datenverlust und Ausfallzeiten geschützt zu sein. Führende Datenbank-Sicherheits-Technologien.

Skalierbarkeit, um allen Anforderungen des Scale-Up auf großen SMP-Servern gerecht zu werden, oder Scale-Out über ein Cluster von Servern und Storage-Tiering zu ermöglichen. Datenbanken jeder Größe können auf diese Weise kosteneffizient betrieben werden, unabhängig davon, ob es sich um Petabyte-große Data Warehouses, Big Data Processing oder Datenbank-Clouds handelt.

Umfassende Programmierfähigkeit: Java, R, Big Data, PHP Python, Node, REST, Ruby usw.
Unterstützung aller Datenformate: Relational, Objekte, XML, Text, Spatial und die neue integrierte JSON-Unterstützung.

Engineered Systems sind die ideale Ergänzung für Database In-Memory:
Engineered Systems, einschließlich Exadata Database Machine und Oracle SuperCluster, sind optimiert für Oracle Database In-Memory. Dazu gehören große Memory-Kapazität, extreme Leistungsfähigkeit und hohe Verfügbarkeit, während gleichzeitig weniger aktive Daten auf Flash- und Disk-Speicher ausgelagert werden, um beste Kosteneffizienz zu erreichen.

In-Memory-Fehlertoleranz auf Engineered Systems dupliziert optional die In-Memory-Daten über Knoten, so dass Abfragen sofort auf eine Kopie der In-Memory-Daten zugreifen können, falls ein Server ausfällt. Direct-to-Wire-Infiniband beschleunigt die horizontale Skalierung für In-Memory.

M6-32 Big Memory Machine ist die leistungsfähigste Scale-Up-Plattform für Database In-Memory. Sie ist mit bis zu 32 Terabytes DRAM ausgestattet und erreicht eine Memory-Bandbreite von drei Terabyte/Sekunde für maximale In-Memory-Performance.

Andrew Mendelsohn, Executive Vice President Oracle Database Server Technologies: „Oracle ist der einzige Hersteller der Branche, der umfassendes In-Memory-Computing anbietet: von Applications über Middleware und Datenbanken bis hin zu Hardware. Unternehmen wird es damit ermöglicht, ihre Profitabilität zu erhöhen, indem sie ihre betrieblichen Abläufe beschleunigen. Dazu gehört es unter anderem, neue Wachstumsmöglichkeiten schnell zu identifizieren und bessere Echtzeit-Entscheidungen zu treffen.“

Steve Miranda, Executive Vice President of Application Development, Oracle: „Oracle Applications stellen die Basis für die kritischen Geschäftsabläufe unserer Kunden dar. Dazu gehören Vertrieb, Finanzen, Supply Chain und Personalverwaltung. Mit der neuen Leistungsfähigkeit können Kunden noch mehr aus ihren bestehenden Oracle Applications herausholen und neue Einblicke und Geschäftsmöglichkeiten schneller ermitteln.“

Nützliche Links

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