Big Data
Was Big Data für deutsche Unternehmen bedeutet

„Big Data ist ein wenig wie Klettern. Macht riesigen Spaß, manchmal anstrengend. Aber wenn man oben ist, hat man neue Erkenntnisse!“, sagt der passionierte Bergsteiger und Senior Vice President von Oracle Northern Europe, Jürgen Kunz. Er hat klare Vorstellungen, wie Big Data Unternehmen an die Spitze der Wettbewerbsfähigkeit führt.

Anzeige

Abseits des Hypes geht es um klare Visionen, belastbare Alternativen, innovative und strategische Prozesse. Die Fachabteilungen sind die wahren Treiber der Big Data Konzepte. Diese, so Jürgen Kunz, legen besonderen Wert auf die schnelle Einführung von Big Data Anwendungen, die nicht zwingend in der unternehmensweiten IT-Infrastruktur verankert sein müssen.

„Da brauchen wir ein Stück Spontanität und die Bereitschaft auch 80-Prozent-Lösungen zuzulassen“, so Kunz.

Obwohl noch viele Unternehmen zögern, Big-Data-Konzepte fest in der Unternehmenswelt zu etablieren, ist Kunz überzeugt, dass viele Branchen von den Vorteilen profitieren werden. Die gestiegenen Anforderungen von Kunden, zum Beispiel in der Automobilindustrie, sind zusätzliche Treiber der Entwicklung hin zu datenintensiven Geschäftsmodellen.

In-Memory ist ein weiterer Begriff, der nicht nur die Technologen in den Unternehmen elektrisiert. Die Auswertung von Daten in Echtzeit verspricht Schnelligkeitsvorteile und damit Wettbewerbsvorteile. Jürgen Kunz sieht zwar den Mehrwert dieser Technologie, warnt aber vor unreflektiertem Handeln. In stark transaktional geprägten Anwendungen macht In-Memory aus seiner Sicht nur bedingt Sinn. Die Mehrwerte des Geschwindigkeitsvorteils sieht er eher in analytisch geprägten Anwendungen (Quelle: Oracle bewegt).