Deutsche Telekom
Digitalisierung gestaltet Prozesse effektiver

Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden, © Telekom Deutschland GmbH
Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden, © Telekom Deutschland GmbH

Es bewegt sich etwas in deutschen Unternehmen: Studien zufolge sehen gut zwei Drittel der Firmen in Deutschland bei der Digitalisierung im eigenen Betrieb Nachholbedarf. Endlich, möchte man sagen. Denn es ist ein offenes Geheimnis: Unser Land hinkt bei der Digitalisierung bereits stark hinterher.

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Unternehmen beispielsweise in den USA oder Südkorea verfügen über größere Bandbreiten und sie sind besser vernetzt. Sie produzieren dadurch effektiver und verschaffen sich einen Wettbewerbsvorsprung. Ist die neue Einsicht der deutschen Unternehmer nun das Signal zum Aufbruch? Das wäre zu wünschen. Denn der Zeitpunkt ist günstig, die Digitalisierung jetzt mit Macht voranzutreiben.

Selten waren deutsche Unternehmen, vor allem Mittelständler, so erfolgreich. Die Bundesregierung hat die Konjunkturprognose 2015 gerade erst auf 1,5 Prozent erhöht. Vielerorts sind die Auftragsbücher voll und die Umsätze steigen. Unser Mittelstand und unsere 1.300 Weltmarktführer stehen für höchste Qualität, Verlässlichkeit und Präzision. Diesen Vorsprung sollten Unternehmen nicht einbüßen – zumal sich durch die Digitalisierung neue Geschäftschancen eröffnen.

Was heißt das ganz konkret auf die Firmenebene herunter gebrochen? Wie können Firmen vorgehen? Mit Hilfe der Digitalisierung gestalten Unternehmen ihre Prozesse effektiver. Ein Beispiel: Häufig wollen Mitarbeiter ihre Daten und Anwendungen auch unterwegs auf dem Smartphone und Tablet dabei haben. Dies zu ermöglichen, könnte ein Anfang der Digitalisierung im Büro und im Außendienst sein. Damit stehen Kundeninformationen und Auftragsmodalitäten rund um die Uhr überall zur Verfügung. Ähnlich die virtuelle Telefonanlage: Sie verbessert die Erreichbarkeit, und durch sie lassen sich Anfragen schneller beantworten. Mitarbeiter nehmen Gespräche per Mausklick am Bildschirm an.

Außerdem wollen Firmen insgesamt flexibler agieren. Gleichzeitig stellen ihre Kunden hohe Anforderungen an die Datensicherheit. Das bindet Ressourcen. Die Lösung kommt aus der Cloud. Dienstleister übernehmen die Datenverantwortung, wenn Mittelständler ihre Server dorthin auslagern und so zum Beispiel die Lastspitzen des Weihnachtsgeschäfts problemlos auffangen.

Digitalisierung kann aber noch mehr als Prozesse effektiver gestalten. Dafür muss sie sich durch die Firmenstrategie ziehen wie ein roter Faden. So ergeben sich ganz neue Geschäftschancen. Etwa wenn Mittelständler Produktion, Vertrieb und Services mit digitalem Know-how verknüpfen wie mit einem Online Shop. Klar, der kostet zunächst einmal Geld. Das mag den einen oder anderen abschrecken, aber ein Online Shop ist doch nicht nur ein zusätzlicher Verkaufskanal. Über einen Online Shop tauschen sich Händler mit ihren Kunden aus, womöglich sogar im Beratungsgespräch während des Kaufs. So dient der digitalisierte Vertrieb auch dazu, den eigenen Anspruch des Mittelstands an mehr Kundennähe zu erfüllen.

Alle diese Beispiele zeigen: Die Digitalisierung ist für den Mittelstand unverzichtbar, weil sie hilft, ihn erfolgreich zu machen. Sie sichert seine Zukunft. Denn genau die steht auf dem Spiel. Die deutsche Wirtschaft und ihre Unternehmen stehen am Scheideweg: ohne Digitalisierung weniger Fortschritt und kein Wachstum. Wir mögen die erste Hälfte der Digitalisierung an die USA und Asien verloren haben. Aber wir haben mit den günstigen Rahmenbedingungen der hiesigen Wirtschaft und dank eines starken Mittelstands jetzt die Chancen, ein neues, ein digitales Wirtschaftswunder zu gestalten. Wir sollten die Gunst der Stunde nutzen.

Die Deutsche Telekom ist mit über 142 Millionen Mobilfunkkunden sowie 31 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2013). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 229.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

Die Deutsche Telekom sieht den Geschäftskundenbereich in Europa als strategisches Wachstumsfeld. Sie bietet kleinen, mittelständischen und multinationalen Unternehmen IKT-Lösungen für eine zunehmend komplexer werdende digitale Welt. Neben Services aus der Cloud sind M2M- und Sicherheitslösungen, sich ergänzende Produkte aus Mobilfunk und Festnetz sowie Lösungen für eine virtuelle Zusammenarbeit und IT-Plattformen Kern des Angebots und bilden die Basis für digitale Geschäftsmodelle der Kunden.

Pressekontakt: Deutsche Telekom AG Corporate Communications, +49 228 181 4949, medien@telekom.de