Lufft
Kompakter Wettersensor dokumentiert Blitzeinschläge versicherungsrelevant

© G. Lufft Mess- und Regeltechnik GmbH

Bisher gab es für Schäden oder Brände als Folge von Gewitterblitzen kaum Beweise. Blitzeinschläge können nicht nur gefährliche Brände auslösen, sondern verursachen teilweise auch hohe wirtschaftliche Verluste in Fällen von Überspannungsschäden. Das ist besonders kritisch für intelligente Stromnetze (Smart Grids), Solarpanelen und Windkraftanlagen, aber auch für Gebäudeversicherungen, Outdoor-Veranstaltungen und die Forstwirtschaft. Der neue Kompakt-Wettersensor WS800-UMB des Fellbacher Messtechnikherstellers Lufft schafft Abhilfe.

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Mit dem Neuzugang der Lufft Wettersensoren-Familie lässt sich ab sofort genau nachvollziehen, wo und wie oft solche Naturgewalten auftreten. Daneben misst der Sensor weitere Umweltparameter, die bei der Überwachung von Anlagen zur Energiegewinnung, Gebäuden oder Waldbeständen relevant sind.

Rein optisch gibt es keinen Unterschied zum WS700-UMB All-in-One Wettersensor von Lufft, der seit September 2014 auf dem Markt ist. Das liegt daran, dass der neu entwickelte Blitzdetektor klein genug ist, um ins bestehende Gehäuse des WS700-UMB eingebaut zu werden.

Deshalb deckt der WS800-UMB neben der Blitzerkennung auch dieselben Umweltparameter wie die seines großen Bruders ab. Dabei handelt es sich um die Umgebungstemperatur, relative Luftfeuchte, den Luftdruck, die Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsintensität und -menge sowie die Globalstrahlung. Somit sind acht Einzelsensoren intelligent im All-in-One-Gerät vereint.

Für den Anschluss an ein neues oder bestehendes Messnetzwerk genügt ein einziges Kabel. Dabei wird wertvolle Zeit bei der Installation und der Wartung gespart. Der innovative Umweltsensor kommuniziert mit den gängigen Protokollen: UMB-ASCII, UMB-Binär, SDI-12, MODBUS sowie über analoge Ausgänge in Kombination mit dem DACON-Konverter. Er lässt sich daher einfach in neue sowie bestehende Messnetze integrieren.

Das neue Modul des WS800 detektiert die ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen eines Blitzes. Über entsprechende Algorithmen und Filter erkennt er zuverlässig die Lichtentladungen. Ausgiebige Versuche mit einem Blitzsimulator im Labor sowie im Feld durch die verantwortlichen Ingenieure bestätigten die Resistenz des Sensors gegen elektromagnetische Strahlung, die z. B. auf Hochgeschwindigkeitszugschienen auftreten.

Lufft wird den neuen All-in-One-Sensor das erste Mal öffentlich auf der diesjährigen Meteorological Technology World Expo in Brüssel (Belgien) am Stand 1210 präsentieren. Die Messe findet zwischen dem 13. und 15. Oktober 2015 statt.

Weitere Informationen: http://lufft.com/de/produkte/all-in-one-sensoren/

Seit der Gründung des Unternehmens durch Gotthilf Lufft im Jahre 1881 befasst sich die G. Lufft Mess- und Regeltechnik GmbH mit der Entwicklung und Produktion klimatologischer Messtechnik ganz nach dem Motto „Tradition trifft Innovation“. Die Innovationsfähigkeit und Präzision des Unternehmens verhalf den Lufft-Produkten bis heute zu bekanntem Weltruf. Die Produkte des Fellbacher Unternehmens werden weltweit überall dort eingesetzt, wo Luftdruck, Temperatur, relative Feuchte und andere Umweltmessgrößen gemessen werden müssen. → www.lufft.com

Pressekontakt: Macheete, Mareen Eichinger, Paulstraße 34, 10557 Berlin, +49 30 488 187 25, presse@macheete.com, → www.macheete.com