Deutsche Telekom
Eine Private Cloud vernetzt 28 Produktionsstandorte

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2200 Mitarbeiter an 28 Standorten, Kunden auf der ganzen Welt, ob im Auto- und Flugzeugbau, in der Medizintechnik oder im Baugewerbe: Mit seinen Spezialkunststoffen zählt der schwäbische Mittelständler Ensinger zu den internationalen Zulieferen, das Familienunternehmen expandiert seit Jahren mit großem Erfolg. Und in einem Tempo, mit dem die eigene IT- und Telekommunikationsinfrastruktur nicht mehr mithalten konnte. Die Folge: Eine Generalüberholung war fällig.

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„Wir standen vor der Frage, ob wir ein neues Rechenzentrum auf der grüne Wiese bauen oder ob wir unsere bisherigen IT-Investitionen wenigstens in Teilen in die neue Infrastruktur retten können“, sagt Erwin Schuster, CIO bei Ensinger.

Die neue Infrastruktur sollte alle 28 Standorte miteinander verbinden und WAN, LAN und den E-Mail-Verkehr auf den neuesten Stand bringen. Die gewachsene, heterogene IT-Landschaft Ensingers sollte vereinheitlicht werden und alle Mitarbeiter sollten zentral auf firmeninterne Anwendungen zugreifen können.

Die Lösung: eine Private Cloud. Dazu koppelte die Telekom zunächst die drei deutschen Rechenzentren von Ensinger über eine High-Speed-Datenleitung miteinander – hochsicher und redundant. Dann wurden alle 28 Standorte über ein VPN (Virtual Private Network) an die Zentrale im schwäbischen Nufringen angeschlossen, das unter anderem in der Lage ist, Datenströme zu priorisieren. Zeitkritische Anwendungen wie Sprach- oder Videodaten erhalten gegenüber zeittoleranten Daten wie E-Mails Vorfahrt im Netz.

Stabil und sicher
Die Stabilität des Netzes ist für den Kunststoffspezialisten entscheidend für den Geschäftserfolg: Fällt das Netz aus, steht schlicht die Produktion still. Damit das nicht passiert, nutzt der Mittelständler das proaktive Netzmanagement der Telekom. Techniker erkennen und beheben Störungen, bevor Ensinger sie bemerkt. „Wir können aber jederzeit den Status einsehen und außerdem Service-Techniker auf unsere Maschinen zugreifen lassen“, sagt CIO Schuster.

Ensinger verfolgt weiterhin seinen Expansionskurs. Dank der vereinheitlichten IT-Infrastruktur können neue Standorte leicht in die Ensinger-Cloud eingebunden werden. Bei der Entscheidung für die Private Cloud-Lösung spielte außerdem die Datensicherheit eine wichtige Rolle: Die Firewalls bei Ensinger waren vor der Komplettrenovierung lokal installiert und daher aufwendig in Betrieb und Wartung. Da der gesamte Datenverkehr jetzt über die Ensinger-Cloud läuft, reicht ein zentral gemanagter Schutz.

Vernetzt und effizient
Die Mitarbeiter kommunizieren heute über ein weltweites Intranet miteinander.

„Die Projektteams arbeiten vernetzt und dadurch effizienter als früher zusammen. Sie nutzen Videokonferenzen über Lync und gemeinsame Projekträume in SharePoint, über die sie selbst komplexe Projekte komplett managen“, sagt Schuster.

Auch die Verwaltung der Kundendaten findet in der Ensinger-Cloud statt – egal ob sich die Kunden und Partner in Brasilien, Österreich oder Japan befinden.

Weitere Informationen: cloud.telekom.de

Die Ensinger GmbH wurde 1966 gegründet. Nach einigen Jahren Industrieerfahrung startete Wilfried Ensinger ein eigenes Unternehmen für Spezialkunststoffe. In einer Garage entwickelte er auf selbst konstruierten Anlagen neue Verfahren, um aus den aufkommenden technischen Kunststoffen Qualitätshalbzeuge und Maschinenelemente zu fertigen. Heute gilt Ensinger als einer der Weltmarktführer für Spezialkunststoffe, ist mit 2200 Mitarbeitern an weltweit 28 Standorten vertreten und arbeitet für Kunden unter anderem im Auto- und Flugzeugbau, in der Medizintechnik und im Baugewerbe. → www.ensinger-online.com

Pressekontakt: Palmer Hargreaves GmbH, Diane Schulte, +49 221 93322 315, presse@palmerhargreaves.com