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Schweißprozess forceArc Puls verringert Arbeits- und Produktionszeit

© EWM AG

Mit dem Schweißprozess forceArc Puls präsentiert die EWM AG, ein deutscher Hersteller und Anbieter von Lichtbogen-Schweißtechnik, ein Verfahren, das hinsichtlich seines Handlings und seiner Wirtschaftlichkeit das MIG/MAG-Schweißen neu gestaltet. Dem Unternehmen ist es mit dieser Innnovation gelungen, die Stärken des bewährten forceArc-Lichtbogens mit den Vorteilen des Impulslichtbogens zu kombinieren.

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Im Ergebnis bedeutet das eine vielfältige Einsetzbarkeit, eine geringere Wärmeeinbringung und höhere Schweißgeschwindigkeiten. forceArc Puls sorgt damit nicht nur für den schonenden Umgang mit den Ressourcen, sondern bietet darüber hinaus auch ein enormes Einsparungspotenzial.

Der neue MIG-/MAG-Schweißprozess eignet sich zum Schweißen sowohl von un- oder niedriglegierten Stählen als auch Chrom-Nickel-Stählen. Durch seinen tiefen Einbrand eignet er sich besonders für Wurzelschweißungen mit ein- und beidseitigen Vollanschlüssen. Das Verfahren erlaubt zudem, im Vergleich zum Impulslichtbogen, eine bis zu 20 Prozent höhere Schweißgeschwindigkeit bei gleichem a-Maß. Zusätzlich zeichnet sich das neue Verfahren durch die geringere Wärmeeinbringung aus. Ein Vorteil, der sich in der deutlichen Minimierung des Verzugs und der Reduzierung von Anlauffarben spiegelt. Zusammen mit dem nahezu spritzerfreien Lichtbogen minimieren sich so die Nach- und Richtarbeiten um bis zu 50 Prozent – ein beträchtlicher Vorteil gerade bei CrNi-Stählen.

Dabei ist der Umstieg vom Standard-MSG-Schweißen problemlos. Dank der hervorragenden Benetzung ist er äußerst einfach in der Handhabung, erfordert so gut wie keine Einarbeitungszeiten und ist direkt einsetzbar. Die ideale Lösung bei wechselnden Arbeitsplätzen oder wechselndem Personal. Zudem führt das angenehme Lichtbogengeräusch und die deutliche Reduzierung der Schweißrauch-Emissionen zu einer hohen Akzeptanz der Anwender.


Markante Kostensenkung und Stärkung im Wettbewerb

Diese Vorteile führen zu erheblichen Kosteneinsparungen, angefangen bei der Verringerung der Arbeits- und Produktionszeit und damit niedrigeren Lohnkosten über den geringeren Material- und Schutzgasverbrauch bis hin zur Reduzierung der Stromkosten. Je nach Anwendung kann der Kunde seine Gesamtkosten durch den Einsatz von forceArc Puls um bis zu 30 Prozent senken.

Ein deutlicher Einsparungs-Effekt, den auch Pierre Mack, Geschäftsführer bei Mesa Metall-Stahlbau in Carlow, beim Einsatz des neuen Verfahrens kennen und schätzen gelernt hat.

„Um sage und schreibe 57 Prozent konnten wir die Produktionszeit für das Schweißen und Schleifen verringern“,

berichtet er. Während sein Unternehmen bei der Herstellung von Wasserbehältern für Lösch- und Rettungszüge bei den ersten vier Tanks mit konventioneller Schweißtechnik noch 781 Stunden Arbeitszeit benötigte, waren das nach Einführung des neuen EWM-Lichtbogens und der EWM-Technologie nur noch 339 Stunden. Ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit.

„Viele Aufträge würden wir gar nicht bekommen, wenn wir nicht so schweißen könnten“, betont Mack.

Tiefer Einbrand ideal für Erfüllung der DIN EN 1090
Neben den wirtschaftlichen Aspekten zahlen sich die positiven technologischen Eigenschaften von forceArc Puls bei den vielfältigen Einsatzzwecken aus. Für Anwender, die nach der DIN EN 1090 arbeiten, ist der tiefe Einbrand bei diesem Schweißverfahren ideal, da er eine konstruktiv sehr hohe Festigkeit der Verbindung ermöglicht. So sind die wirksame und gesamte Nahtdicke deutlich größer als die Soll-Nahtdicke, was das Schweißen oft mit nur einer Lage ermöglicht – ein weiterer Vorteil von vielen.

Weitere Informationen: https://www.ewm-group.com/iframes/forcearcpuls/

Die EWM AG ist der größte deutsche Hersteller und weltweit einer der bedeutendsten Anbieter von Lichtbogen-Schweißtechnik. EWM liefert ein komplettes Systemangebot, das von Schweißgeräten mit allen erforderlichen Komponenten über Schweißbrenner bis hin zu Schweißzusatzwerkstoffen und schweißtechnischem Zubehör für manuelle und automatisierte Anwendungen reicht. Der Kunde hat damit einen einzigen Ansprechpartner, der die technologische Verantwortung für seinen gesamten Schweißprozess übernimmt. → www.ewm-group.com

Pressekontakt: EWM AG, Elke Witkop, Dr.-Günter-Henle-Str. 8, 56271 Mündersbach, +49 2680 181-377, elke.witkop@ewm-group.com