Recht und Information
Wolters Kluwer arbeitet mit einem hybriden Cloud-Konzept

© Wolters Kluwer Deutschland GmbH

Ob komfortabel online nach Gesetzestexten und aktuellen Urteilen recherchieren oder die Belege eines Mandanten per Software analysieren und sortieren – die Datenbanken, News-Dienste und Software-Lösungen von Wolters Kluwer zu den Themen Recht, Wirtschaft und Steuern erleichtern Juristen und Steuerexperten die Arbeit. Um auf die wachsende Kunden- und Zugriffszahlen flexibel zu reagieren, verlagert der viertgrößte Wissens- und Informationsdienstleister der Welt seine Systeme Schritt für Schritt in die Private Telekom Cloud.

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In puncto Digitalisierung ist Wolters Kluwer ein Vorreiter: Aus Büchern, Zeitschriften und Loseblattsammlungen sind längst digitale Produkte geworden. Bereits vor Jahren hat der Konzern begonnen, sein Geschäft für die digitale Zukunft fit zu machen. Wer mag, kann juristische Fachbücher, Zeitschriften und Loseblattsammlungen aus dem Verlagssortiment zwar weiterhin auf Papier bestellen. Die klassischen Print-Produkte machen aber nur noch einen geringen Anteil aus. 72 % seines weltweiten Umsatzes macht Wolters Kluwer heute mit digitalen Lösungen, die Anwälte, Unternehmensjuristen, Behörden und Steuerberater in ihrem Arbeitsalltag unterstützen.

Außerdem investiert Wolters Kluwer in mobile Applikationen, Cloud-Dienstleistungen und integrierte Software-Lösungen und unterstützt zum Beispiel Anwälte, Unternehmensjuristen oder Steuerberater auf dem Weg vom analogen zum digitalen Arbeiten. Und auch dem Endkonsumenten bietet Wolters Kluwer Software, Online- und News-Dienste wie Smartlaw, ein Portal, auf dem Nutzer Rechtsdokumente online selbst erstellen und managen können.

Die IT-Infrastruktur des international tätigen Konzerns liegt zentral in den Niederlanden, denn dort befindet sich auch der Hauptsitz des 1841 gegründeten Unternehmens. Die einzelnen Standorte hatten jedoch höchst unterschiedliche Anforderungen an die IT und die gehosteten Systeme waren häufig schlecht verfügbar.

Als ein System 2013 schließlich viele Stunden am Stück ausfiel, sah der Konzern nur noch eine Möglichkeit: „Wir mussten sofort die Reißleine ziehen und einen zuverlässigen Anbieter in Deutschland suchen“, sagt Ralph Vonderstein, Geschäftsführer der Wolters Kluwer Deutschland. Fündig wurde das Unternehmen bei der Telekom.


Groß denken

Die wichtigsten Anforderungen an den neuen Anbieter: hohe Verfügbarkeit, schnelle Anbindungen und größtmögliche Sicherheit. Erstes Projekt: Jurion, ein Rechtsportal für die Recherche nach juristischen Fachinformationen und gleichzeitig individualisierbare Arbeitsumgebung für alle, die mit juristischen Inhalten arbeiten. Innerhalb von zwei Monaten verlagerte die Telekom die Plattform in ein eigenes Rechenzentrum nach Ulm.

„Der wirklich kurzfristige Umzug verlief problemlos“, sagt IT-Leiter Daniel Rosenbach. „Seitdem hatten wir keinen Ausfall mehr.“ Auch Wachstum und Weiterentwicklung des Angebots kann der Konzern auf Basis der hochverfügbaren und skalierbaren Managed IT-Services nun leicht abfedern. „Über das Managed Self Service Portal buchen wir ganz einfach und flexibel Rechenleistung dazu und können in größeren Dimensionen denken.“

Wolters Kluwer nutzt außerdem das Patch Management. Damit lassen sich sogar während des laufenden Betriebes Teile des Systems offline nehmen und weiter bearbeiten.

Flexibles Hosting und Management
Nach und nach hat der Konzern immer mehr Systeme in das Rechenzentrum der Telekom umgezogen. Dabei nutzt Wolters Kluwer Rechenleistung aus der Private Telekom Cloud, außerdem sind unternehmenseigene Server bei der Telekom im Housing-Betrieb eingebunden.

„Dieser Mix aus eigenen und gehosteten Systemen im Telekom-Rechenzentrum ist ideal für uns“, sagt Rosenbach. „Beim Management der Systeme sieht es ähnlich aus. Die internen betreuen wir selbst, bei anderen wie Jurion teilen wir uns das Management mit der Telekom.“

So kann Wolters Kluwer sogar einen 24-Stunden-Service anbieten, denn große Kunden erreichen bei Problemen außerhalb der Konzerngeschäftszeiten einen Ansprechpartner der Telekom. Im selben Zuge hat Wolters Kluwer das komplette Unternehmensnetz neu strukturiert. Das teilweise mit geringen Bandbreiten ausgestattete MPLS-Netz arbeitet nun mit Ethernet-Connect-Anbindungen, die an den wichtigen Standorten bis zu 1 GBit/s übertragen.

„Nun sind die Standorte ringförmig an das Rechenzentrum in Ulm angeschlossen“, sagt Horst Rünz, Vertriebler bei der Telekom. „Bei mittlerweile rund 100 Servern von Wolters Kluwer ist das elementar für einen reibungslosen Betrieb. Ausfälle sind Dank unterschiedlicher Backup-Lösungen und Desaster-Recovery-Strategien unwahrscheinlich.“

Sicherheit aus der Cloud
Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Thema Sicherheit aus der Cloud: die ISO-Zertifizierung der Telekom.

„Nur so können wir unseren Kunden die nötigen Garantien geben“, sagt Geschäftsführer Ralph Vonderstein.

Das jüngste gemeinsame Projekt ist die Zentralisierung der Firewalls. Sie liegt nun im Telekom-Rechenzentrum in Ulm, über das alle Verlagsmitarbeiter in ganz Deutschland ins Internet gehen. Langfristig will Wolters Kluwer die komplette IT-Infrastruktur aus der Cloud beziehen. Als Nächstes sollen die Telefonanlagen vereinheitlicht in die Cloud wandern und den Weg für Voice over IP freimachen.

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 156 Mio. Mobilfunkkunden, 29 Mio. Festnetz- und mehr als 18 Mio. Breitbandanschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden. → http://www.telekom.com/

Pressekontakt: Deutsche Telekom AG, Corporate Communications, +49 228 181 4949, medien@telekom.de