Leybold
Phoenix-4-Detektoren machen hochgenaue Leckratenmessungen

© Leybold GmbH

Leybold bringt mit dem Phoenix 4 eine neue Heliumleckdetektorenfamilie für die steigenden Qualitätsanforderungen heraus. Die Innovation eignet sich gleichermaßen gut für den Bereich Forschung und Entwicklung wie für industrielle Applikationen – zur Sicherung des Ultrahochvakuums im Teilchenbeschleuniger des CERN, aber auch für Anwendungen wie etwa die Lecksuche am Vakuumtransportsystem Hyperloop sowie für die Halbleiterfertigung.

Anzeige

Funktionales Designkonzept

Mit seinem ergonomischen Design und den verbesserten Messeigenschaften setzt der Phoenix der vierten Generation neue Maßstäbe – vor allem in puncto Bedienkomfort, Ansprechzeiten, Heliumsensitivität und Zuverlässigkeit. Überdies sind die stationär und mobil einsetzbaren Modelle einfacher zu handhaben und zu warten als die Vorgänger. So ist es zum Beispiel jetzt möglich, einen Filterwechsel durchzuführen, ohne das Gehäuse zu entfernen.

Der kompakte Heliumleckdetektor für ein breites Applikationsspektrum ist in den Modellklassen Phoenix Vario, Quadro und Magno erhältlich, die mit ihren unterschiedlichen Saugvermögenskonfigurationen für diverse Kundenanwendungen ausgelegt sind.

Optimierte Human-Machine-Interfaces

Der gründliche Facelift stand ganz im Zeichen einer verbesserten Überwachungs- und Steuerungsfunktionalität sowie der gestiegenen Ansprüche an die Lecksuchperformance. Entsprechend lässt sich der Phoenix 4 bequem über ein Farb-Touchdisplay, aber auch kabellos über den integrierten Webserver mit jedem internetfähigen Mobilgerät bedienen.

Die optimierte Gestaltung der farbigen Anzeige ermöglicht Anwendern ein intuitives Navigieren durch das Menü. Dabei lassen sich die sensitiven Touchanzeigen und Drucktasten mühelos aktivieren. So wurden etwa die Anzahl der Schnittstellen für die Datenerfassung, Kommunikation und Systemintegration erhöht. Direkt am Lecksucher, aber auch an neuen, optionalen Schnittstellenmodulen sind jetzt zusätzliche Kommunikations- und Bus-Schnittstellen integriert, sodass beispielsweise die Messwerte für die Erstellung von Prüfberichten einfach exportiert werden können.

Einheitliche Technologieplattform

Neben dem neuen Design und den intelligenten Anschlüssen zeichnet sich der Phoenix auch durch seine inneren Werte aus. Nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen basiert die gesamte Phoenix-4-Modellreihe auf einer einheitlichen Technologieplattform und enthält das identische Messsystem. Differenziert werden die Modelle und Versionen durch die Vorpumpen und Saugvermögenskonfigurationen.

Der kleinste seiner Klasse, der Phoenix 4 Vario, eignet sich zum Beispiel für platzsparende Systeme in speziellen Forschungsanwendungen. Der Verzicht der Entwickler auf eine integrierte Vorpumpe bedingt seinen flexiblen Einsatz, nicht zuletzt durch sein niedriges Gewicht von 30 kg. Der nächstgrößere Allrounder, der Phoenix 4 Quadro, hat als Vorpumpe eine Trivac-Drehschiebervakuumpumpe eingebaut. In der trockenen Version des Quadro arbeitet eine Membranpumpe. Gerade diese Variante ist prädestiniert für den Einsatz in der Analysentechnik, der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie sowie der Automobilproduktion. Nach oben abgerundet wird die Modellpalette durch den leistungsstärksten Lecksucher Phoenix 4 Magno für große Testvolumina. In der ölgedichtete Version arbeitet die Drehschiebervakuumpumpe Sogevac; in der trockenen Version die ölfreie Scroll-Vakuumpumpen Scrollvac.

Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Schnelligkeit

Neben der Sensitivität und Reproduzierbarkeit für zuverlässige Leckratenmessungen profitieren die Nutzer der Phoenix-4-Familie vor allem von der schnellen Betriebsbereitschaft und der Anpassbarkeit der Heliumlecksuchermodelle durch die verschiedenen Varianten.

„Exakt diese Leistungsmerkmale, sind in der Hochenergiephysik, im Zentrum Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung in Hamburg genauso gefordert wie in der Halbleiterfertigung“, weiß Produktmanagerin Dr. Sina Forster. „Denn zwei wesentliche Eigenschaften eines Heliumleckdetektors in allen modernen Anwendungen sind die Genauigkeit über einen großen Messbereich und das Zeitverhalten“, bilanziert Forster.

Die Anwender werden es zu schätzen wissen, denn mit der vierten Generation des Phoenix kommt einer der schnellsten und zuverlässigsten Lecksucher weltweit auf den Markt.

Weitere Informationen:
https://www.leybold.com/de/produkte/leckdetektoren-messen-steuern-regeln/leckdetetoren-vakuum-messen-steuern/

Leybold bietet ein breites Spektrum an hochmodernen Vakuumpumpen, standardisierten und vollständig auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Vakuumlösungen und Dienstleistungen an, komplementiert durch entsprechendes Zubehör sowie Vakuummessgeräte. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in der Entwicklung von anwendungs- und kundenspezifischen Systemen zur Vakuumerzeugung und Prozessgasförderung. → https://www.leybold.com/de/leybold/

Pressekontakt: PR Schulz, Oliver Schulz, Kitzburger Straße 44, 53332 Bornheim, +49 2227 900981, +49 1784455333, info@pr-schulz.de